Ultimatum an Lukaschenko: Selenskyj fordert binnen einer Woche Rückbau von Technik, die Russlands Angriffskrieg unterstützt.

Ultimatum an Lukaschenko: Selenskyj fordert binnen einer Woche Rückbau von Technik, die Russlands Angriffskrieg unterstützt
Ultimatum an Lukaschenko: Selenskyj fordert binnen einer Woche Rückbau von Technik, die Russlands Angriffskrieg unterstützt

Erklärung des ukrainischen Staatschefs

Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. Juni machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj öffentlich, dass sich auf belarussischem Territorium Ausrüstung befindet, die Russland für seine Angriffe auf ukrainische Städte nutzt. Konkret seien in den Oblasten Gomel und Brest insgesamt vier Funkverstärker installiert, die im Dienste der russischen Armee stünden.

Diese Technik ermögliche nach Angaben Selenskyjs Treffer in mehreren ukrainischen Regionen, darunter:

  • Schytomyr
  • Riwne
  • Wolyn

Der ukrainische Präsident betonte, dass Belarus mit diesem Verhalten den Frieden nicht näher bringe, sondern Moskau lediglich dabei helfe, sich an den internationalen Druck anzupassen. Interessant ist dabei: Im Zeitraum Januar bis Mai 2023 stiegen die Benzinlieferungen aus Belarus nach Russland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das 13-Fache, die Dieselausfuhren verdreifachten sich sogar.

Selenskyj stellte dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko ein klares Ultimatum: Für den Rückbau der Geräte, die zur Unterstützung der russischen Kriegsführung eingesetzt werden, gewährt er ihm genau eine Woche Zeit.

Entwicklung bei den Treibstofflieferungen

Die Kombination aus den Repeater-Standorten und den massiv gestiegenen Treibstoffexporten zeigt nach Ansicht Kiews, wie aktiv Belarus Russland bei dessen Militäroperationen gegen die Ukraine unter die Arme greift.

Die Aussage des ukrainischen Präsidenten unterstreicht, wie sehr die internationale Sicherheit und Stabilität in der Region auf dem Spiel stehen.

Das Vorgehen von Belarus könnte weitreichende Folgen haben – sowohl für die Sicherheit der Nachbarstaaten als auch für das bilaterale Verhältnis zwischen Kiew und Minsk. Angesichts der wachsenden Spannungen ist es umso wichtiger, dass die Weltgemeinschaft diese Entwicklungen genau im Blick behält und geeignete Schritte einleitet, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.


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