Zelenskyj nennt 230 schützenswerte Ziele: Wie NASAMS-Systeme sie verteidigen.
Schutzbedürftige Schlüsselobjekte
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der norwegischen Ministerpräsidentin am 25. Februar gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj bekannt, dass 230 besonders schützenswerte Objekte vor russischen Angriffen gesichert werden müssen. Diese Infrastruktur sei für das Land von kritischer Bedeutung, auch wenn die Gesamtzahl der schützenswerten Ziele noch höher liege. Derartige Priorisierungen sind in einem andauernden Krieg unerlässlich, um Ressourcen gezielt einzusetzen.
„Das ist schwierig, weil wir eine Priorität haben, unter uns, das sind 230 prioritäre Objekte. Das ist die Priorität, wir haben mehr, aber es gibt 230 Objekte, die wir erhalten müssen.“
Wolodymyr Zelenskyj
Für den Schutz eines Teils dieser Ziele kommen laut Zelenskyj die modernen Luftabwehrsysteme NASAMS zum Einsatz.
„Und das ist unglaublich schwierig, aber einen Teil von ihnen hat NASAMS gerettet. Und dafür sind wir dankbar.“
Wolodymyr Zelenskyj
Anhaltende Bedrohungslage
Die Bekanntgabe einer solchen Prioritätenliste unterstreicht die akute Bedrohung, der die Ukraine weiterhin ausgesetzt ist. Sie dient auch dazu, internationale Unterstützung für die Verteidigung dieser kritischen Infrastruktur zu mobilisieren. Die Erwähnung der NASAMS-Systeme zeigt, wie wichtig moderne Luftabwehrwaffen für den Schutz von lebenswichtigen Einrichtungen im heutigen Krieg sind. Diese Technologie hat sich bereits als lebensrettend erwiesen.
Lesen Sie auch
- Wer bleibt im Team? Selenskyj bestätigt Zukunft von Fedorow und Syrskyj
- Patriot-Raketenmangel droht: Selenskyj fordert sofortige Lieferungen nach schwerem russischem Angriff
- EU beschließt neues Sanktionspaket gegen Russland: Irischer Premier zu Besuch in Kiew
- Irlands Premier in Kiew eingetroffen – Gespräche mit Selenskyj geplant
- Ukraine tauscht Militärführung aus: Drapaty übernimmt als Oberbefehlshaber, Skybyuk wird Generalstabschef
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent

