Fast 100.000 gefallene Russen: Selenskyj beziffert Verluste der letzten drei Monate.
Verluste der russischen Streitkräfte
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die enormen Verluste der russischen Armee in den vergangenen drei Monaten beziffert. Er betonte, dass Russland monatlich 40.000 bis 45.000 neue Soldaten rekrutiert. Diese Zahl verdeutlicht die anhaltende Gefahr durch die russische Aggression. Laut Selenskyj muss die Ukraine etwa genauso viele feindliche Kämpfer ausschalten, um ein weiteres Anwachsen der russischen Truppenstärke zu verhindern.
„Russland mobilisiert jeden Monat 40.000 bis 45.000 Menschen. Damit die russische Armee nicht größer wird, müssen wir ungefähr die gleiche Anzahl vernichten. Nur um zu verhindern, dass Russland seine Aggression ausweitet“, erklärte der Präsident.
In den letzten drei Monaten konnten die ukrainischen Streitkräfte beachtliche Erfolge bei der Ausschaltung russischer Soldaten erzielen. Konkret wurden in diesem Zeitraum 30.000, 35.000 und 28.000 russische Soldaten getötet – insgesamt fast 100.000 Mann. Diese Verlustzahlen belegen die ernsten Schwierigkeiten, mit denen die russische Armee an der Front konfrontiert ist. Um die Dimension einzuordnen: Diese Summe entspricht nahezu der gesamten aktiven Personalstärke einer mittelgroßen europäischen Armee.
Finanzielle Engpässe und ihre Folgen
Darüber hinaus berichtete der Berater des Verteidigungsministers, Serhij Sternenko, von massiven Problemen bei der Auszahlung von Soldzahlungen in Russland. Dies könnte die Lage der russischen Soldaten im Konflikt weiter verschärfen. Die Situation bleibt angespannt, und die weiteren Schritte beider Seiten könnten den Verlauf der Ereignisse maßgeblich beeinflussen.
Diese Angaben unterstreichen die schwierige Lage an der Front und die Bedeutung fortgesetzter internationaler Unterstützung für die Ukraine. Die hohen Verluste wirken sich negativ auf die Moral der russischen Truppen und ihre Kampffähigkeit aus. Hinzu kommen die finanziellen Schwierigkeiten, die die Dienstbedingungen für russische Soldaten verschlechtern – ein Umstand, der Desertionen und Unzufriedenheit in den eigenen Reihen begünstigen könnte. Somit könnten die Entwicklungen auf dem Schlachtfeld und die inneren Probleme Russlands zu entscheidenden Faktoren für die weitere Eskalation des Konflikts werden.
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