Präsident Selenskyj beziffert monatliche Verluste der russischen Armee auf 30.000 bis 35.000 Soldaten.

Präsident Selenskyj beziffert monatliche Verluste der russischen Armee auf 30.000 bis 35.000 Soldaten
Präsident Selenskyj beziffert monatliche Verluste der russischen Armee auf 30.000 bis 35.000 Soldaten

Hohe Opferzahlen bei Russlands Streitkräften

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erschreckende Angaben zu den Verlusten der russischen Armee gemacht. Nach seinen Worten verliert Moskau jeden Monat zwischen 30.000 und 35.000 Soldaten. Diese enormen Einbußen erschweren die Rekrutierung und Ausbildung neuer Kräfte für die russische Seite massiv. Selenskyj betonte, dass Russland weder in der Lage sei, rechtzeitig genügend Menschen zu mobilisieren, noch ausreichend neue Verträge abzuschließen.

Ein zentraler Punkt sei dabei die finanzielle Lage.

„Warum reagieren wir so empfindlich auf die Aufhebung von Sanktionen? Weil es um Geld geht. Und Geld bedeutet nicht nur Panzer“, erklärte Selenskyj.
Damit machte er deutlich, dass finanzielle Mittel eine entscheidende Rolle für die russischen Kriegsanstrengungen spielen – nicht nur für Waffen, sondern auch für die Bezahlung und Bindung von Soldaten.

Prognosen für die kommenden Jahre

Ruslan Horbenko, Kommandeur einer Drohneneinheit des Bataillons unbemannter Systeme der 3. separaten Sturmbrigade, rechnet mit einem weiteren Anstieg der Verluste. Unter seinem Rufnamen „Dwiejeschyk“ bekannt, sagte er voraus, dass Russland in den nächsten zwei Jahren mindestens 1,5 Millionen Soldaten verlieren werde. Dies könnte die militärische Schlagkraft des Landes erheblich schwächen.

Die Lage an der Front bleibt damit äußerst angespannt. Die hohen Verluste stellen die russische Militärführung vor große Herausforderungen, da sie sowohl bei der Mobilisierung als auch bei der Sicherstellung von neuem Personal an ihre Grenzen stößt. Die finanziellen und personellen Engpässe könnten zudem die gesellschaftliche Stimmung in Russland beeinflussen und die Unterstützung für den Krieg untergraben. Sollten die Prognosen eintreffen, wäre der Kreml möglicherweise gezwungen, seine Strategie im Konflikt grundlegend zu überdenken – mit weitreichenden Folgen für die gesamte Region.


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