Selenskyj wird keine Ablehnung von Territorien unterschreiben: Was Jermak erklärt hat.
Nach Angaben von ТСН: Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, wird kein Dokument unterzeichnen, das eine Ablehnung eines Teils des ukrainischen Territoriums enthält.
Dies erklärte der Leiter des Präsidialamtes Andrij Jermak in einem Interview mit dem Journalisten Simon Schuster für The Atlantic.
„Solange Selenskyj Präsident ist, sollte niemand darauf hoffen, dass wir auf Territorium verzichten. Er wird kein Dokument zur Ablehnung von Territorium unterschreiben. Die Verfassung verbietet dies. Niemand kann dies tun, wenn er nicht gegen die ukrainische Verfassung und das ukrainische Volk verstoßen will“, betonte Jermak.
Jermak merkte auch an, dass unter den gegenwärtigen Umständen niemand verantwortungsbewusste Person die Verantwortung übernehmen würde, ein Abkommen zu unterzeichnen, das die Übertragung eines Teils ukrainischer Ländereien vorsieht.
Verhandlungen über den Krieg
Der Vorsitzende des Präsidialamtes skizzierte die Position der Ukraine vor der nächsten Verhandlungsrunde über die Beendigung des Krieges. Seinen Angaben zufolge hat Selenskyj die Absicht, eine klare „rote Linie“ in der sensibelsten Frage zu ziehen - der Forderung Russlands nach ukrainischen Territorien.
„Was die Frage des Landes betrifft, ist die Ukraine bereit, nur zu diskutieren, wo die Linie gezogen werden soll, um das zu trennen, was von den gegnerischen Seiten kontrolliert wird. Alles, worüber wir jetzt wirklich sprechen können, ist, die Frontlinie zu bestimmen. Und das ist das, was wir tun müssen“, fügte Jermak hinzu.
Früher wurde berichtet, dass die ukrainischen und amerikanischen Delegationen ihre gemeinsame Arbeit Ende dieser Woche fortsetzen werden, um die Schritte zur Beendigung des Krieges zu bestimmen.
Eine Quelle in der westlichen Diplomatie informierte, dass Russland erst in der abschließenden Phase des Verhandlungsprozesses reale Zugeständnisse machen wird.
Die Erklärungen von Andrij Jermak unterstreichen den Entschluss der Ukraine, ihre territoriale Integrität in schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten. Die Position des Präsidenten und seines Teams bleibt unverändert, trotz des Drucks des Gegners. Dies belegt auch die Bedeutung internationaler Unterstützung und weiterer Verhandlungen zur Stabilisierung der Situation in der Region.
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