Kiew bestätigt Angriffe tief in Russland: Über 2000 Kilometer bis zum Ziel.
Ukraine setzt Angriffe auf russische Militärziele fort
Nach Angaben von UATV: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Fortsetzung von Angriffen mit großer Reichweite auf militärische Einrichtungen in Russland bestätigt. Die ukrainischen Streitkräfte greifen demnach strategische Ziele auf dem Gebiet des Angreifers an.
„In diesem Jahr haben wir begonnen, sie schmerzhaft zu treffen. Auf Wut muss eine Antwort folgen“, erklärte Selenskyj und unterstrich die Notwendigkeit einer angemessenen Reaktion auf die Handlungen des Gegners.Dies reiht sich in eine Serie von Maßnahmen ein, mit denen die Ukraine ihre Verteidigungsfähigkeit demonstriert.
Zu den jüngsten Aktionen zählt ein Angriff ukrainischer Drohnen auf eine Ölraffinerie in Tjumen, die mehr als 2000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Die dabei eingesetzten neuen unbemannten Fluggeräte können Berichten zufolge Distanzen von über 3000 Kilometern überwinden.
„Sie greifen uns täglich an, und wir werden täglich antworten“, fügte der Präsident hinzu und betonte die Regelmäßigkeit und Konsequenz der Gegenmaßnahmen.
Schläge gegen zivile Infrastruktur
Darüber hinaus ist in der von russischen Truppen besetzten Stadt Mariupol der Hafen ohne Stromversorgung geblieben. Dies zeigt, dass die ukrainischen Angriffe nicht nur militärische Objekte, sondern auch die Infrastruktur der Besatzer ins Visier nehmen.
„Das ist ein Element von Gerechtigkeit, die es gegenüber Russland in der Welt bisher nicht gibt“, resümierte Selenskyj mit Blick auf die Notwendigkeit einer fairen Antwort auf die russischen Aktionen.
Die Führung in Kiew hält somit an ihrem Kurs aktiver Gegenwehr fest, um die militärischen Kapazitäten des Gegners zu schwächen und dessen Fähigkeit für weitere Angriffe zu reduzieren.
Das weitere Vorgehen der Ukraine könnte die militärische Lage in der Region erheblich beeinflussen. Der Einsatz von Langstreckendrohnen unterstreicht die wachsende technologische Leistungsfähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, was das Kräfteverhältnis im Krieg verschieben könnte. Gleichzeitig verdeutlichen Angriffe auf zivile Einrichtungen wie die Stromversorgung in Mariupol, dass der Konflikt das Leid der Zivilbevölkerung weiter verstärken könnte – eine Entwicklung, die in der internationalen Gemeinschaft Besorgnis auslöst.
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