Kein Besuch in Israel: Selenskyj nennt fehlende Absprachen als Grund.

Kein Besuch in Israel: Selenskyj nennt fehlende Absprachen als Grund
Kein Besuch in Israel: Selenskyj nennt fehlende Absprachen als Grund

Warum Israel nicht auf Selenskyjs Reiseplan stand

Nach Angaben von Novyny.live: Bei seiner Nahost-Reise ließ der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Israel aus. Der Grund: Es gab vorab keine Abstimmungen auf Expertenebene. Wie Selenskyj erklärte, habe es weder telefonische Kontakte noch andere übliche Absprachen gegeben, die einem Staatsbesuch vorausgehen.

„Mit Israel hatte ich weder telefonisch noch auf Expertenebene Kontakt“, so der Präsident.

Während der Reise schloss Selenskyj mehrere Abkommen mit anderen Staaten der Region – etwa zur Lieferung von Diesel. Diese Vereinbarungen beinhalten jedoch keine Beteiligung der Ukraine an einem Krieg gegen den Iran. Interessant ist: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte am 14. März um Hilfe aus Kiew gebeten. Dennoch blieb ein Besuch in Israel aus – die fehlende vorherige Kommunikation machte ihn unmöglich.

Diplomatie braucht Vorbereitung

Dieser Fall zeigt, wie entscheidend der diplomatische Austausch für erfolgreiche Staatsbesuche ist. Ohne direkte Gespräche zwischen den Ländern kann selbst ein dringendes Ersuchen keinen Besuch ermöglichen. In der angespannten Lage im Nahen Osten erschwert fehlende Kommunikation die Zusammenarbeit und lässt Chancen für bessere bilaterale Beziehungen ungenutzt.

Obwohl Selenskyj mit anderen Partnern in der Region Verträge abschloss, bleibt Israel für die Ukraine ein wichtiger Partner. Die Wiederaufnahme des Dialogs könnte für beide Seiten von großer Bedeutung sein – umso mehr in einer Zeit, in der geopolitische Allianzen immer wieder auf die Probe gestellt werden.


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