Zelenskyj: Russland ignorierte Trumps Bitte um Waffenruhe.
Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew am 3. Februar äußerte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj zu den jüngsten massiven Angriffen. Er wies darauf hin, dass Russland eine Bitte des früheren US-Präsidenten Donald Trump ignoriert habe, auf Attacken gegen die Energieinfrastruktur zu verzichten. Genau eine Woche nach dieser Aufforderung habe Russland einen massiven Raketenangriff geflogen, bei dem 28 Marschflugkörper und 43 Raketen verschiedener Typen abgefeuert wurden. Solche Angriffe zielen in der kalten Jahreszeit besonders auf die Lebensfähigkeit des Landes ab.
Zelenskyj betonte, dass der Angriff bei eisigen Außentemperaturen von bis zu minus 20 Grad erfolgte. Er bezeichnete ihn als einen 'rekordverdächtigen russischen Schlag', der eine schwere Belastung für die Ukraine darstelle.
„Heute gab es einen rekordverdächtigen russischen Schlag, einen schweren Schlag, ganz klar im Einsatz ballistischer Waffen“, so der Präsident.
PURL-Programm und europäische Rüstungskooperation
Vor dem Hintergrund dieser neuen Eskalation erörterte Zelenskyj auch das von den USA und der NATO initiierte PURL-Programm (Prioritized Ukraine Requirements List). Die schnelle Umsetzung dieser Prioritätenliste ist für die ukrainische Verteidigung von zentraler Bedeutung.
„Es ist wichtig, dass die PURL-Pakete gefüllt werden, und Mark und ich werden die Arbeit daran fortsetzen“, erklärte Zelenskyj.Darüber hinaus bekräftigte der Staatschef seine Absicht, die Rüstungsproduktion gemeinsam mit europäischen Partnern voranzutreiben: „Wir schlagen eine solche Produktion gemeinsam mit der Ukraine und unseren europäischen Nachbarn vor.“
Die jüngsten Ereignisse unterstreichen die anhaltend hohe Spannung in der Region und zeigen, wie wichtig die fortgesetzte internationale Unterstützung für die Ukraine ist. Angriffe auf die Energieversorgung im Winter können verheerende humanitäre Folgen haben und erfordern schnelle Gegenmaßnahmen. Die Zusammenarbeit mit der NATO, die Umsetzung von Programmen wie PURL und der Aufbau gemeinsamer Rüstungsproduktionen in Europa werden daher für die ukrainische Widerstandskraft immer entscheidender.
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