Zelensky: Raketen mit Reichweiten bis 1000 Kilometer sind ukrainische Eigenentwicklungen.
Ukrainische Langstreckenfähigkeiten
Nach Angaben von UATV: Die meisten Langstreckenwaffen der Ukraine sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Zelensky einheimische Entwicklungen. Von internationalen Partnern habe das Land nur eine begrenzte Anzahl an Waffensystemen erhalten. Dazu zählen:
- Storm Shadow von Großbritannien,
- SCALP von Frankreich,
- sowie eine begrenzte Menge ATACMS aus den USA.
Die Reichweite dieser gelieferten Systeme liegt jedoch bei maximal 200 bis 250 Kilometern.
Schlüsselrolle heimischer Technologie
Zelensky betonte nachdrücklich: 'Wir haben von anderen Ländern nie etwas mit einer größeren Reichweite als 200 oder 250 Kilometer erhalten. Niemals.' Alle Fähigkeiten, die 500 bis 1000 Kilometer und mehr erreichen, seien ukrainischen Ursprungs. Er stellte klar:
Alle diese Langstreckenfähigkeiten – 500-1000 km und mehr – wurden in der Ukraine geschaffen. — Wolodymyr Zelensky
Diese Aussagen unterstreichen die immense Bedeutung inländischer Technologie und Innovation für die ukrainische Verteidigung. Angesichts begrenzter Waffenlieferungen aus dem Ausland sind nationale Entwicklungen zum Schlüssel für strategische Autonomie und Verteidigungsfähigkeit geworden. Sie zeigen zudem das wachsende Potenzial der Ukraine als Hersteller hochtechnologischer Militärprodukte. Diese Eigenständigkeit ist für die Kriegsführung gegen einen übermächtig erscheinenden Gegner von entscheidender Bedeutung.
Lesen Sie auch
- Patriot-Raketenmangel droht: Selenskyj fordert sofortige Lieferungen nach schwerem russischem Angriff
- EU beschließt neues Sanktionspaket gegen Russland: Irischer Premier zu Besuch in Kiew
- Irlands Premier in Kiew eingetroffen – Gespräche mit Selenskyj geplant
- Ukraine tauscht Militärführung aus: Drapaty übernimmt als Oberbefehlshaber, Skybyuk wird Generalstabschef
- Ukrainische Angriffe lähmen Russlands Treibstoffversorgung: Armee erhält nur noch 30 Prozent
- Entlassung von Fedorow: Streit mit Syrskyj führte zum Rauswurf aus dem Verteidigungsministerium

