Zelensky bietet Nahost-Staaten ukrainische Drohnenabwehr-Expertise an.
Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Iftar-Empfang in Kiew stellte der ukrainische Präsident klar, dass es bisher keine offiziellen Anfragen aus dem Nahen Osten bezüglich Unterstützung gegen iranische Drohnen gab. Selenskyj betonte jedoch die Bereitschaft seines Landes, im Falle einer solchen Anfrage eigene Spezialisten für Drohnenabwehr in die Region zu entsenden.
Bislang hätten sich die Staatschefs der Nahost-Region nicht direkt an die Ukraine gewandt.
„An uns direkt haben sich die Führer des Nahen Ostens, verschiedener Länder, bis jetzt nicht gewandt“, so Selenskyj.Der Präsident verwies in diesem Zusammenhang auch auf die engen wirtschaftlichen Beziehungen und Verbindungen, die der Nahe Osten mit der Russischen Föderation unterhält.
Kooperationsbereitschaft signalisiert
Trotz der ausbleibenden Anfragen unterstrich Selenskyj die Kooperationswilligkeit der Ukraine.
„Aber ja, falls sich Partner an uns wenden sollten, sie können zu uns kommen, wir sind bereit, Wissen zu teilen“, erklärte der Präsident.Die Ukraine verfügt über umfangreiche praktische Erfahrung in der Bekämpfung von Drohnenangriffen. Zudem verweist das Land auf sein hundertjähriges Sicherheitsabkommen mit Großbritannien, welches seine Verlässlichkeit als internationaler Sicherheitspartner unterstreicht.
Zusammenfassend bleibt die Ukraine für eine Zusammenarbeit mit den Nahost-Staaten offen, hat aber bisher keine konkreten Hilfsersuchen zur Abwehr iranischer Drohnen erhalten. Die Aussagen Selenskyjs zeigen sowohl die aktive außenpolitische Rolle, die die Ukraine anstrebt, als auch die komplexen geopolitischen Abhängigkeiten in der Region, die eine solche Kooperation bisher verhindert haben könnten.
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