Zelenskyj zu Genfer Gesprächen: Trotz russischer Verzögerungstaktik bleibt Hoffnung.
Vorbereitung auf die Gespräche in Genf
Nach Angaben von Novyny.live: Vor der nächsten Verhandlungsrunde in Genf am 18. Februar 2023 beriet sich Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem ukrainischen Team. Er sieht zwar eine Chance auf Ergebnisse, kritisiert jedoch, dass Russland den Prozess bewusst in die Länge zieht. Ein zentrales Anliegen der ukrainischen Delegation ist der humanitäre Aspekt, insbesondere der Gefangenenaustausch.
Klares Mandat für die Verhandlungsdelegation
Die Gespräche zwischen der Ukraine, den USA und Russland gehen weiter. Nach einem vierstündigen Treffen am 17. Februar 2023 gab Selenskyj seiner Delegation eine klare Marschroute mit auf den Weg:
„Alles zu tun, damit die Verhandlungen dennoch zu Ergebnissen führen und die Chancen auf friedliche Lösungen erhöhen.“ – Wolodymyr Selenskyj
Die ukrainische Delegation hat sich zudem gemeinsam mit den amerikanischen Partnern mit Vertretern europäischer Staaten abgestimmt – aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.
Selenskyj stellte fest:
„Wir müssen konstatieren, dass Russland versucht, Verhandlungen in die Länge zu ziehen, die eigentlich schon in eine finale Phase treten könnten.“Diese Einschätzung unterstreicht die Komplexität der Lage. Die diplomatischen Bemühungen der Ukraine und ihrer Partner sind daher umso dringlicher, um in den kommenden Treffen Fortschritte zu erzielen. Die Genfer Gespräche sind ein zentraler, aber mühsamer Baustein auf dem Weg zu einer möglichen Deeskalation.
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