Zelensky zu US-Drohnenabkommen: Unterzeichnung auf Eis gelegt, aber nicht vom Tisch.
Geplantes Drohnenabkommen zwischen Kiew und Washington
Nach Angaben von TSN.ua: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat klargestellt, dass die Ukraine ein bereits im vergangenen Jahr von den USA vorgeschlagenes Drohnenabkommen nicht ablehnt. Die Unterzeichnung des Vertrags wurde jedoch vorerst aufgeschoben. Selenskyj betonte, dass das Angebot für die Ukraine Priorität habe, da die Vereinigten Staaten ein strategischer Partner seien. Die Verhandlungen zeigen, wie sehr Kiew auf die Unterstützung Washingtons angewiesen ist.
Der ukrainische Staatschef unterstrich zudem, dass
„dieses systematische Angebot ausschließlich für die Vereinigten Staaten von Amerika bestimmt war“. Auch wenn der Deal bislang nicht unterzeichnet sei, so Selenskyj:
„Wir haben den Drone Deal noch nicht unterschrieben, aber wir sind offen dafür“. Er ist überzeugt, dass die Umsetzung der Vereinbarung einen starken Impuls für die Entwicklung ukrainischer Privatunternehmen geben würde.
Weitere Sicherheitszusammenarbeit trotz Verzögerung
Unabhängig von der vertagten Vereinbarung setzt sich die sicherheitspolitische Kooperation fort. So teilte Selenskyj am 5. März mit, die Ukraine habe eine Anfrage der USA zur Unterstützung beim Schutz vor iranischen Shahed-Drohnen im Nahen Osten erhalten. Diese Anfrage belegt, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Sicherheitsbereich weiterläuft.
Die Unterzeichnung des Drohnenabkommens könnte einen wichtigen Schritt zur Stärkung der ukrainischen Verteidigungsfähigkeit und zur Entwicklung des heimischen Technologiesektors darstellen. Da die USA zu den wichtigsten Verbündeten der Ukraine zählen, könnte die Umsetzung auch die weiteren sicherheitspolitischen Beziehungen beeinflussen. Die aktuelle Bedrohung durch Shahed-Drohnen unterstreicht, wie dringend eine solche militärtechnische Kooperation ist – neue Herausforderungen erfordern schnelle und durchdachte Antworten.
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