Zelenskyj verurteilt Festnahme ukrainischer Geldtransporter in Ungarn als Banditentum.
Aktuelle Entwicklungen zur Festnahme in Ungarn
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat die Festnahme ukrainischer Geldboten in Ungarn scharf kritisiert. Er bezeichnete die Aktion als
„Banditentum“und forderte die europäischen Staaten zu einer klaren Reaktion auf.
„Von Europa erwarte ich heute nur eines: nicht zu schweigen“, so Zelenskyj.
Die festgehaltenen Geldtransporter hatten Gold und Währungen im Wert von mehreren zehn Millionen Euro geladen. Der ungarische Zoll wirft den Ukrainern Geldwäsche vor. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha konterte und nannte das Vorgehen Ungarns
„staatlichen Terrorismus“.
Sieben der festgenommenen Ukrainer sind bereits in ihre Heimat zurückgekehrt. Derzeit laufen Verhandlungen über die Rückgabe der beschlagnahmten Fahrzeuge und Gelder. Der Vorfall hat in der Ukraine und international für erhebliche Empörung gesorgt und wird intensiv diskutiert.
Diplomatische Spannungen als Folge
Der Zwischenfall unterstreicht die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und einigen EU-Staaten. Die scharfen Reaktionen aus Kiew deuten auf eine ernste diplomatische Krise hin, die weitere Folgen haben könnte.
Die weiteren Schritte Ungarns und der Umgang mit den betroffenen ukrainischen Bürgern werden voraussichtlich auch auf internationaler Ebene thematisiert werden. Der Fall belastet die ohnehin schwierigen Beziehungen zwischen den Nachbarländern zusätzlich.
Lesen Sie auch
- Selenskyj veröffentlicht Brief an Putin: Der Krieg endet, wenn Russland kampfunfähig wird
- Kreml bestätigt geheimen Besuch eines russischen Unternehmers bei Selenskyj
- Drohnenangriff auf Atommülllager bei Tschernobyl: IAEO schickt Inspektoren
- Wie Selenskyjs Brief an Putin die russische Agenda durcheinanderbrachte – Moskaus Reaktion
- Selenskyj bestätigt Angriffe ukrainischer Drohnen auf Ziele in Sankt Petersburg und der Region Krasnodar
- Londoner Gipfel: Selenskyj berät mit europäischen Spitzenpolitikern über neue Gespräche mit Russland

