Selenskyj enthüllt: Russland verdient Milliarden am Nahost-Krieg.

Selenskyj enthüllt: Russland verdient Milliarden am Nahost-Krieg
Selenskyj enthüllt: Russland verdient Milliarden am Nahost-Krieg

Online-Pressekonferenz des ukrainischen Präsidenten

Nach Angaben von TSN.ua: Am 28. März 2023 informierte Wolodymyr Selenskyj in einer Online-Schalte über die finanziellen Gewinne, die Russland aus dem Konflikt im Nahen Osten zieht. Er bezifferte die Einnahmen auf Milliardenhöhe und hob hervor, dass allein in den ersten 15 Tagen der Kampfhandlungen rund zwei Milliarden US-Dollar nach Moskau geflossen seien. Diese Zahl unterstreicht, wie sehr der Kreml wirtschaftlich vom Krieg profitiert.

Der ukrainische Staatschef wies zudem auf die schweren Verluste hin, die die Länder der Region erleiden. Ihm zufolge büßen die Nahost-Staaten zwischen 30 und 35 Prozent ihrer Einnahmen durch die Auswirkungen der Kämpfe ein. Dies verdeutliche nicht nur die massive wirtschaftliche Belastung der betroffenen Länder, sondern auch die finanzielle Destabilisierung der gesamten Region.

Zukunftsaussichten und Herausforderungen

Darüber hinaus skizzierte Selenskyj die Haushaltsprognose Russlands für das Jahr 2026: ein Defizit von schätzungsweise 100 Milliarden Dollar. Das zeige, dass die wirtschaftliche Lage Russlands trotz der Kriegsgewinne angespannt bleibe. Mit Blick auf die Zusammenarbeit zwischen Moskau und Teheran merkte der Präsident an, dass diese Partnerschaft die weitere Entwicklung in der Region beeinflussen könne.

„Das wird den Russen heute sicher nicht so sehr helfen – aber es hängt davon ab, wie lange der Krieg dauert.“ – Wolodymyr Selenskyj

Die Ausführungen zu den finanziellen Aspekten des Nahost-Konflikts machten deutlich, dass Kriege nicht nur Zerstörung bringen, sondern für einige Staaten auch neue Einnahmequellen schaffen. Die Ergebnisse der Pressekonferenz unterstrichen, wie wichtig es ist, wirtschaftliche Kennzahlen im Kontext internationaler Beziehungen und Sicherheitsfragen genau zu verfolgen.

Mit seinen Aussagen wollte Selenskyj die Aufmerksamkeit auf die prekäre wirtschaftliche Lage lenken, die der Krieg sowohl für Russland als auch für die Nahost-Staaten mit sich bringt. Die wachsenden Finanzgewinne Russlands stehen in scharfem Kontrast zu den enormen Verlusten der Region – ein Widerspruch, der die Komplexität der geopolitischen Situation widerspiegelt. Die genaue Analyse dieser wirtschaftlichen Faktoren könnte künftig eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Reaktionsstrategien und der internationalen Politik spielen.


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