Zelenskyj an die USA: Druck auf Russland ist der Schlüssel zum Kriegsende.
Appell des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: In einem Interview mit POLITICO hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj eine klare Botschaft an die Vereinigten Staaten gerichtet: Um den Krieg zu beenden, müsse der Druck auf Russland erhöht werden, nicht auf die Ukraine. Zelenskyj wies darauf hin, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Verhandlungen bewusst in die Länge ziehe und nach wie vor die Eroberung des gesamten Donbas-Gebiets anstrebe.
Der ukrainische Staatschef räumte ein, dass Europa weiterhin finanzielle und andere Unterstützung leiste. Die Haltung der USA hingegen, die Kompromisse vor allem von der Ukraine erwarte, sei falsch.
„Nach meiner Wahrnehmung senden sie mehr Signale, dass die Ukraine Kompromisse machen soll, nicht Russland. Das ist nicht die richtige Position“, so Zelenskyj.
Russland muss zum Einlenken gezwungen werden
Zelenskyj betonte, der Druck auf den Kreml müsse so groß sein, dass er seine Haltung ändere.
„Solange der Druck nicht ausreicht, werden sie ihr Spiel treiben“, erklärte er.Der Präsident verwies zudem auf den Altersunterschied zu Putin und merkte an: „Ich bin jünger als Putin, das ist wichtig. Er hat nicht mehr so viel Zeit.“ Die Welt habe in dieser Situation bereits einen zu großen Kompromiss gemacht, was „einfach inakzeptabel“ sei.
Zelenskyjs Aussagen unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer entschlossenen internationalen Unterstützung für die Ukraine. Sein Appell richtet sich an die westlichen Partner, endlich konsequenter auf Moskau einzuwirken, um die Verhandlungsdynamik zu verändern und Frieden zu ermöglichen. Die Haltung der USA und anderer Staaten zu möglichen Zugeständnissen wird dabei eine entscheidende Rolle für die weitere Konfliktlösungsstrategie spielen.
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