Zelensky an Trump: Druck muss auf Putin ausgeübt werden, nicht auf die Ukraine.

Zelensky an Trump: Druck muss auf Putin ausgeübt werden, nicht auf die Ukraine
Zelensky an Trump: Druck muss auf Putin ausgeübt werden, nicht auf die Ukraine

Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in Bezug auf die Beendigung des Krieges betont, dass der ehemalige US-Präsident Donald Trump Druck auf Russland ausüben sollte, nicht auf die Ukraine. Selenskyj verwies darauf, dass die Amerikaner den Konflikt beenden wollen, dies aber eine verstärkte Einwirkung auf den Kreml erfordere. Diese Äußerungen folgten auf Aussagen Trumps, der die Notwendigkeit eines Abkommens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin betont hatte.

Verhandlungen und Standpunkte

In einem Interview für POLITICO und Welt hob Selenskyj die Unterstützung für Verhandlungen hervor und erklärte:

'Wir brauchen Verhandlungen. Wir unterstützen sie.'
Trump seinerseits äußerte Enttäuschung über Selenskyj und erklärte, der ukrainische Präsident müsse sich 'zusammenreißen' und einen Deal aushandeln. Er glaubt, dass Putin zu solchen Gesprächen bereit sei, und merkte an:
'Ich denke, Putin ist bereit, eine Vereinbarung zu treffen.'

Selenskyj fügte hinzu, dass die Entwicklung des Krieges in der Ukraine von den Handlungen der USA abhänge, und wandte sich an Trump: 'Das hängt von Ihnen ab, Herr Präsident.' Zudem stellte der ukrainische Präsident fest, dass die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland trotz des Wunsches nach einer friedlichen Regelung weiterhin angespannt seien: 'Natürlich, ich denke, wir hassen einander.'

Die russische Invasion in die Ukraine begann im Februar 2022 und markiert den Beginn einer anhaltenden militärischen Auseinandersetzung. Vor diesem Hintergrund bestätigte Selenskyj die Entsendung von Experten-Teams zur Drohnenabwehr in den Persischen Golf, was die aktive Rolle der Ukraine bei der Sicherung ihrer Interessen unterstreicht. Trump, der im Januar 2025 ins Weiße Haus zurückkehren soll, äußert sich weiterhin zur Ukraine-Krise und zu Möglichkeiten für Friedensgespräche mit Russland. Seine mögliche Rückkehr in das höchste US-Amt wirft bereits jetzt Fragen zur künftigen Ausrichtung der amerikanischen Politik auf.

Die Kommentare Selenskyjs unterstreichen die Bedeutung der Unterstützung durch internationale Partner, insbesondere durch die einflussreichen USA, für die Konfliktlösung. Während Trump ein Abkommen mit Russland ins Spiel bringt, bleibt die ukrainische Position klar: Für einen dauerhaften Frieden muss zunächst die Aggression des Kreml gestoppt werden. Dies verdeutlicht die Komplexität des Verhandlungsprozesses und die essentielle Bedeutung internationaler Rückendeckung für die Ukraine im andauernden Krieg.


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