EU-Beitritt bis 2027: Kiew sieht sich technisch vorbereitet.
Zelenskyj bekräftigt europäische Ambitionen der Ukraine
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte am 2. März, sein Land sei technisch bereit, bis 2027 die Verhandlungen in sechs zentralen Bereichen für einen EU-Beitritt aufzunehmen. Gleichzeitig räumte er ein, dass nicht alle Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union diesen Fahrplan unterstützten.
Selenskyj verwies darauf, dass Kiew seine Bereitschaft für eine Mitgliedschaft bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach bekundet habe.
„Die Ukraine hat mehrfach gesagt, dass sie bis 2027 technisch bereit sein wird, Mitglied der EU zu werden“, so der Präsident. Er betonte die Notwendigkeit eines festen Datums:
„Deshalb brauchen wir ein konkretes Datum. Und 2027 ist der Zeitpunkt, zu dem wir dafür bereit sein werden“.
Kritik an Moskau und Appell an den Westen
In seiner Ansprache ging Selenskyj auch auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin ein und warnte vor dessen Versprechen:
„Was Putin heute auch immer Amerika oder Europa verspricht – das ist alles gelogen“. Diese Äußerung unterstreicht die außenpolitische Lage der Ukraine, die auf internationale Unterstützung für ihren europäischen Kurs angewiesen ist. Der Beitrittsprozess wird vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges auch als sicherheitspolitische Notwendigkeit betrachtet.
Die Ukraine hält somit unbeirrt an ihrem Ziel einer europäischen Integration fest und setzt auf die Zustimmung der EU-Länder, um das ambitionierte Ziel einer Mitgliedschaft bis 2027 zu erreichen. Die Aussagen des Präsidenten machen deutlich, dass Kiew trotz der enormen Herausforderungen und unterschiedlicher Haltungen innerhalb der EU entschlossen ist, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die weitere Unterstützung durch die europäischen Partner bleibt für den Erfolg dieses Vorhabens entscheidend.
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