Trump lehnt Hilfe bei Shahed-Drohnen ab – Selenskyj reagiert mit Konsultationen.
Selenskyjs Stellungnahme zur Absage aus Washington
Nach Angaben von Novyny.live: Am Freitag, dem 13. März, äußerte sich Wolodymyr Selenskyj zur Entscheidung von Donald Trump, keine Unterstützung im Kampf gegen iranische Shahed-Drohnen zu leisten. Der ukrainische Präsident bedankte sich jedoch dafür, dass sein Land im Rahmen der PURL-Initiative weiterhin Waffen erwerben darf. Gleichzeitig kündigte er an, dass Kiew nun Gespräche mit internationalen Partnern aufgenommen habe, um besser gegen die Drohnen vorgehen zu können.
Trump selbst betonte, die USA bräuchten keine Hilfe bei der Drohnenabwehr. Als Reaktion darauf sucht Kiew nun den Austausch mit Verbündeten in Europa, den Vereinigten Staaten und Anrainerstaaten des Iran. Interessanterweise hatten die USA zuvor selbst an die Ukraine appelliert, sie im Kampf gegen die Shahed-Drohnen zu unterstützen.
Dieser Schritt zeigt, wie komplex die diplomatischen Verflechtungen in dieser Sicherheitsfrage sind: Während Washington auf Distanz geht, bleibt die Bedrohung durch iranische Drohnen für beide Seiten bestehen.
Neue Abkommen und Kooperationen
Parallel dazu unterbreitete die Ukraine den USA den Vorschlag eines „Drone Deals“, der den Transfer von Drohnentechnologie vorsieht. Um die iranischen unbemannten Flugsysteme zu bekämpfen, entsandte Kiew bereits drei Expertenteams in den Nahen Osten.
„Entscheidend ist, dass wir wissen, was wir tun“, betonte Selenskyj.
Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie sehr moderne Sicherheitsherausforderungen internationale Abstimmung erfordern – insbesondere angesichts der Gefahr durch iranische Drohnen. Trumps Ablehnung könnte Kiew nun dazu zwingen, neue Wege zur Sicherung seiner Verteidigungsfähigkeit zu finden und die Zusammenarbeit mit anderen Partnern zu intensivieren, was das regionale Kräfteverhältnis beeinflussen könnte.
Selenskyj fügte hinzu: „Rhetorik bleibt Rhetorik.“
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