Kiew verhängt Strafmaßnahmen gegen russische Netzbetreiber in besetzten Gebieten.
Strafmaßnahmen gegen russische Mobilfunkanbieter und Internetdienste
Nach Angaben von Novyny.live: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Sanktionen gegen zehn russische Mobilfunk- und Internetanbieter verhängt, die in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine illegal tätig sind. Die Entscheidung wurde am 13. Juni 2023 getroffen, als das entsprechende Dekret Nr. 494/2026 unterzeichnet wurde. Dieser Schritt zielt darauf ab, die wirtschaftliche Basis der Besatzer weiter zu schwächen.
Folgende Unternehmen stehen nun auf der Sanktionsliste:
- Luhanski Komunikaziji
- Mobilny Komunikazijni Systemy
- Amtel-Swjasok
- Kosmitschnyj Swjasok
Die Umsetzung dieser Maßnahmen obliegt dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine.
Internationale Dimension der Sanktionen
Dieser Vorstoß ist Teil einer umfassenderen Strategie Kiews, Russlands Handlungen zu verurteilen und die eigene nationale Sicherheit zu stärken. Parallel dazu hat die EU-Kommission ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland vorgestellt, was den anhaltenden internationalen Druck auf den Aggressorstaat unterstreicht.
Mit der Bestrafung russischer Mobilfunk- und Internetanbieter untermauert die Ukraine ihr Engagement für mehr Sicherheit und den Kampf gegen illegale Aktivitäten in den besetzten Regionen. Die enge Abstimmung mit internationalen Partnern, die ebenfalls fortlaufend neue Sanktionen verhängen, könnte die wirtschaftliche Lage Russlands und seine Kriegsfähigkeit weiter beeinträchtigen. Solche Beschlüsse senden zudem ein wichtiges Signal an die Staatengemeinschaft, dass kollektives Handeln gegen Aggression notwendig ist.
Lesen Sie auch
- Die Ukraine löst UNESCO-Verfahren nach russischem Angriff auf Kloster aus: Schadensbewertung Aufgedeckt
- 100-Prozent-Zoll auf französische Weine: Trump droht mit Vergeltung für Digitalsteuer
- EU-Beitrittsgespräche mit Ukraine und Moldau gestartet: Erste Verhandlungsrunde eingeläutet
- Schwere russische Angriffswelle am 15. Juni: 70 Raketen und 611 Drohnen – Ukraine kämpft mit den Folgen
- Schwerer russischer Angriff auf die Ukraine am 15. Juni: Über 60 Raketen auf Kiew – Tote und Verletzte
- Russische Angriffe auf Dnipro, Donezk und Saporischschja: Verletzte und Schäden gemeldet

