USA müssen Druck ausüben: Selenskyj sieht bei Russland keinen Willen zur Beendigung des Krieges.

USA müssen Druck ausüben: Selenskyj sieht bei Russland keinen Willen zur Beendigung des Krieges
USA müssen Druck ausüben: Selenskyj sieht bei Russland keinen Willen zur Beendigung des Krieges

Selenskyjs wachsende Besorgnis über Moskaus Haltung

Nach Angaben von UATV: In einem Gespräch mit der französischen Zeitung Le Monde hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine tiefe Sorge darüber geäußert, dass Russland kein ernsthaftes Interesse an einer Beendigung des Angriffskrieges gegen sein Land zeigt. Er widerspricht damit der Annahme mancher US-Vertreter, wonach der russische Präsident Wladimir Putin offen für eine Friedenslösung sei. Die Realität sehe anders aus, so Selenskyj.

„Wir sehen von Russland keinen aufrichtigen Wunsch, den Krieg zu beenden – das teilen wir auch unseren Partnern mit.“

Wolodymyr Selenskyj

Der ukrainische Staatschef betont, dass verstärkter internationaler Druck auf Moskau der Schlüssel sei. Nur durch gemeinsame Anstrengungen der Verbündeten könne der Frieden nähergebracht werden. Dazu erklärte er:

„Wenn wir das Ende des Krieges und eine Beschleunigung dieses Prozesses wollen, müssen wir die Frage des Drucks auf Russland aufwerfen.“

Wolodymyr Selenskyj

Selenskyj machte unmissverständlich klar: „Wir wissen, dass Putin den Krieg nicht beenden will.“

Internationale Solidarität mit der Ukraine wächst

Im selben Interview berichtete Selenskyj zudem, dass die USA bei der Ukraine um Schutz vor Drohnenangriffen gebeten hätten – Angriffen, die von Militärbasen in Nahoststaaten ausgehen könnten. Ähnliche Hilfsgesuche seien auch aus anderen Ländern der Region eingegangen, darunter:

  • Saudi-Arabien
  • Katar
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Bahrain
  • Jordanien
  • Kuwait

Diese Anfragen belegen, wie breit die internationale Unterstützung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Aggression inzwischen ist. Die Äußerungen Selenskyjs verdeutlichen die anhaltende Alarmierung Kiews über die wahren Absichten Moskaus. Die zunehmende Einbindung nahöstlicher Staaten zeigt zugleich, dass die Stabilität der gesamten Region als gefährdet gilt und viele Länder bereit sind, der Ukraine konkret zu helfen. Vor diesem Hintergrund wird der Ruf nach einem noch engeren Schulterschluss der internationalen Gemeinschaft für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine immer lauter.


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