Erster Frühlingssturm des Sonnenwinds: Geschwindigkeit doppelt so hoch wie normal.
Erster geomagnetischer Sturm im Frühjahr 2023
Nach Angaben von TSN.ua: Ein geomagnetischer Sturm der Stärke G1.7 hat die Erde neun Stunden lang getroffen. Es handelt sich um den ersten seiner Art in diesem Frühjahr. Die Intensität liegt im unteren mittleren Bereich, was auf moderate Störungen des Erdmagnetfelds hindeutet. Die Geschwindigkeit des Sonnenwinds erreichte dabei rund 700 Kilometer pro Sekunde – das ist etwa doppelt so schnell wie der übliche Wert, der normalerweise zwischen 300 und 400 km/s schwankt.
Verhaltenstipps während des Magnetsturms
Solche Stürme entstehen, wenn die Magnetosphäre auf plötzliche Druckwellen des Sonnenwinds reagiert. Nach diesem Ereignis rechnen Wissenschaftler mit möglichen Unterbrechungen der geomagnetischen Aktivität, was sich positiv auf die allgemeine Atmosphäre auswirken könnte.
Für empfindliche Menschen gibt es konkrete Empfehlungen, um die Auswirkungen abzumildern:
- Blutdruck regelmäßig messen und verschriebene Medikamente nicht auslassen,
- ausreichend Wasser trinken,
- schwere Mahlzeiten, Kaffee und Alkohol meiden,
- für ausreichend Schlaf und Erholung sorgen,
- sich nicht überlasten.
Diese Maßnahmen können helfen, die negativen Effekte auf den Körper zu verringern. Obwohl der Sturm nur mittlere Intensität aufweist, kann er bei wetterfühligen Personen dennoch Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen oder andere körperliche Beschwerden auslösen. Es ist daher ratsam, während solcher natürlichen Phänomene besonders auf das eigene Wohlbefinden zu achten, da die Reaktionen je nach Person sehr unterschiedlich ausfallen können.
Lesen Sie auch
- Neues Medikament verdoppelt Überlebenszeit bei Bauchspeicheldrüsenkrebs
- Erstmals seit den 1980ern: Fleischfressender Parasit in Texas entdeckt – welche Gefahr droht den USA?
- Ärztin warnt vor Keimen auf Geldscheinen: So lange überleben Bakterien
- Erstattung für Kuraufenthalte: Wer Anspruch hat und wie der Antrag läuft
- Starker Sonnensturm der Stufe G3 trifft am 5. Juni auf die Erde: Welche Auswirkungen auf den Menschen erwartet werden
- Erneute Militärärztliche Untersuchung möglich – entscheidende Angabe im Attest

