Ukraine meldet Rückeroberung von über 400 Quadratkilometern: Moskau verlegt Truppen aus Furcht vor Frontzusammenbruch.
Erfolge der ukrainischen Streitkräfte
Nach Angaben von TSN.ua: Seit Jahresbeginn bis zum 10. März 2026 haben die ukrainischen Verteidiger auf den Abschnitten Oleksandriwka und Huljajpole mehr als 400 Quadratkilometer Territorium zurückerobert. Dabei rückten sie bis auf rund zwei Kilometer an die strategisch wichtige Verbindungsstraße Huljajpole – Welyka Nowosilka heran. Angesichts der Gefahr eines Kollapses ihrer Frontlinie verlegt die russische Führung derzeit zusätzliche Reserven in dieses Gebiet.
Bis zum 17. März 2026 belaufen sich die Gesamtverluste der russischen Armee auf über 1,28 Millionen Soldaten. Allein in den letzten drei Monaten hat die Ukraine 30.000, 35.000 und 28.000 russische Soldaten ausgeschaltet. Die Zahl der täglichen Gefechtskontakte entlang der Front stieg auf 217. Besonders intensiv waren die Kämpfe im Raum Pokrowsk mit 57 russischen Angriffen, während es im Abschnitt Kostjantyniwka 36 Attacken waren.
Wichtige Geländegewinne der Ukrainer
Im Zuge der aktiven Kampfhandlungen erzielten die ukrainischen Einheiten mehrere bedeutende Vorstöße. Sie drangen in den Ort Sitschnewe ein, näherten sich Woskressenska, weiteten ihre Kontrolle in Richtung Nowoiwaniwka aus, konsolidierten ihre Stellungen in Nowomykolajiwka und haben die vollständige Kontrolle über Rybne übernommen. Der Gegner setzt derweil massiv Gleitbomben vom Typ FAB-3000 ein, um die ukrainischen Linien bei Kostjantyniwka zu zerstören.
Militäranalyst Stanislaw Kotscherga erklärte dazu: 'Der Fluss trennt das feindliche Hinterland von den vorderen Stellungen.'
Die Lage an der Front bleibt angespannt, da beide Seiten weiterhin intensive Gefechte führen. Die ukrainischen Soldaten zeigen Durchhaltevermögen und Entschlossenheit bei der Befreiung ihres Landes.
Diese Erfolge der ukrainischen Armee belegen eine strategische Initiative an der Front, die den weiteren Verlauf des Konflikts beeinflussen könnte. Angesichts der hohen russischen Verluste und der beidseitigen Aktivität ist mit einer anhaltend instabilen Situation zu rechnen. Die Operationen bei Huljajpole sind von besonderer Bedeutung, da sie die Kontrolle über wichtige Nachschubwege ermöglichen, was wiederum die Logistik und Versorgung der Truppen in der Region entscheidend beeinflusst.
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