Ukraine sucht in München Wege zum Frieden – Außenminister Sibiha trifft chinesischen Amtskollegen Wang Yi.
Außenministergespräch auf der Münchner Sicherheitskonferenz
Nach Angaben von UATV: Auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz trafen sich die Außenminister der Ukraine und Chinas zu einem bilateralen Gespräch. Am 13. Februar 2024 erörterten der ukrainische Ressortchef Andrij Sibiha und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi die Beziehungen beider Länder sowie diplomatische Möglichkeiten zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Die Konferenz, die vom 13. Februar bis zum Wochenende andauert, gilt als zentrales Forum für internationale Verhandlungen mit rund 50 teilnehmenden Staats- und Regierungschefs.
Handelsvolumen und humanitäre Unterstützung im Fokus
Die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Staaten bleibt bedeutend: Der bilaterale Handel erreichte im Jahr 2023 ein Volumen von 21 Milliarden US-Dollar. Dazu betonte Andrij Sibiha:
„China ist der wichtigste Handelspartner der Ukraine.“In dem Gespräch wies der Minister seinen chinesischen Kollegen auch auf einen jüngsten russischen Raketenangriff hin, bei dem ein chinesisches Unternehmen getroffen wurde. Sibiha dankte Peking zudem für die Zusage eines weiteren Pakets humanitärer Energiehilfe. Die Münchner Sicherheitskonferenz bietet in dieser krisenhaften Zeit eine entscheidende Plattform für direkte Diplomatie abseits der großen UN-Gremien.
Zu den hochrangigen Teilnehmern der Konferenz gehören in diesem Jahr unter anderem:
- Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj
- Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz
- Der US-Außenminister Marco Rubio
- Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte
Die Vielzahl der Treffen unterstreicht die anhaltenden internationalen Bemühungen, die Ukraine zu unterstützen und Friedensbemühungen voranzutreiben.
Das Treffen zwischen Sibiha und Wang Yi signalisiert die intensiven diplomatischen Aktivitäten der Ukraine, um auch mit globalen Schlüsselakteuren wie China nach Lösungen für den Krieg zu suchen. Die stabilen Wirtschaftsbeziehungen bieten dabei eine wichtige Gesprächsgrundlage. Die Haltung Pekings wird den weiteren Verlauf des Konflikts und die internationalen Beziehungen maßgeblich beeinflussen.
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