Großflächige Stromausfälle in Dnipro: Die Stadtbewohner laden ihre Telefone in Geschäften auf.

Großflächige Stromausfälle in Dnipro: Die Stadtbewohner laden ihre Telefone in Geschäften auf
Großflächige Stromausfälle in Dnipro: Die Stadtbewohner laden ihre Telefone in Geschäften auf

Nach Angaben von ТСН: In Dnipro sind die örtlichen Einwohner aufgrund erheblicher Stromausfälle, verursacht durch russische Angriffe, gezwungen, ihre Geräte in Supermärkten aufzuladen. Aus den Wasserhähnen der Menschen fließt trübes Wasser.

Darüber berichten Telegram-Kanäle.

Durch den großflächigen Stromausfall nutzen die Bürger die Möglichkeit, ihre Telefone und andere Geräte in den Geschäften aufzuladen, obwohl die Nachfrage nicht besonders groß ist, da die Regale der Supermärkte weiterhin mit Waren gefüllt sind.

Doch das Flaschenwasser ist aus den Regalen verschwunden — es wurde aufgekauft, nachdem aus den Wasserhähnen braunes Wasser zu fließen begann.

Stromausfälle in Dnipro und der Region: Was bekannt ist

Wir erinnern daran, dass am Abend des 7. Januar aufgrund eines russischen Angriffs die Dnipropetrowsk-Region stromlos war. Am Morgen des 8. Januar berichtete der Vizepremierminister für Wiederaufbau — Minister für Gemeindeverwaltung und Territorien Oleksiy Kubel weiter, dass in der Region Reparaturarbeiten zur Wiederherstellung der Wärme- und Wasserversorgung für mehr als eine Million Abonnenten im Gange sind. Teilweise konnten die zentralisierten Systeme in mehreren Siedlungen wiederhergestellt werden. Am linken Ufer des Dnipro gibt es Wasser, allerdings wird es mit vermindertem Druck geliefert.

Der Bürgermeister von Dnipro, Boris Filatov, erklärte in der Stadt den nationalen Notstand aufgrund der kritischen Folgen der Angriffe. Rund 800.000 Familien in der Region haben keinen Strom. Derzeit konzentrieren sich die Energetiker auf die Versorgung der Krankenhäuser und Abwassersysteme und stabilisieren schrittweise die Wasserversorgung am rechten Ufer. Die schwierigen Arbeiten zur Wiederherstellung der nicht elektrifizierten Heizkraftwerke dauern an. Aufgrund des fehlenden Stroms wurde der Elektrotransport auf Busse umgestellt, in den Schulen wurden die Ferien bis zum 11. Januar verlängert, und die Kindergärten arbeiten im eingeschränkten Modus.

Diese Situation ist das Ergebnis unbarmherziger russischer Angriffe, die weiterhin das Leben der Städte in der Ukraine beeinflussen. Die lokalen Behörden und Energiefirmen arbeiten daran, die normalen Lebensbedingungen wiederherzustellen, doch die Folgen werden noch lange im Alltag der Bürger zu spüren sein. Der Wiederaufbau der Infrastruktur und die Versorgung der Bevölkerung mit allem Notwendigen sind eine wichtige Aufgabe in der gegenwärtigen Krise.


Lesen Sie auch

Werbung