Weißkohl führt den Markt an: Was noch schnell teurer oder günstiger wird.
Nach Angaben von ТСН: Weißkohl bleibt der unangefochtene Marktführer im Obst- und Gemüsemarkt der Ukraine hinsichtlich des Verkaufsvolumens, wobei das Angebot schnell wächst. In der letzten Woche konnte man Kohl in jeder siebten Anzeige finden.
Darüber berichteten die Analysten von EastFruit.
Änderungen im Gemüseangebot
Das Angebot an Speise-Rüben ist gestiegen, während die Anzahl der Anzeigen für Karotten gesunken ist. Auch ein Rückgang im Verkauf von Brokkoli, Blumenkohl und Rettich aus Usbekistan wird vermerkt.
Tomaten bleiben weiterhin unter den Top-Angeboten, aber ihr Angebot sinkt seit der fünften Woche in Folge. Es ist auch zu beachten, dass der Verkauf von roten Zwiebeln und Kürbissen aktiv ist.
Früchte-Segment
In der Kategorie der Früchte führen weiterhin Äpfel und Kakis, die Anzahl ihrer Verkäufer hat zugenommen. Gleichzeitig wurde Birne und Traube seltener angeboten als in der vergangenen Woche.
Interessant ist, dass über 50% des Exports von Tafeltrauben aus Moldawien in die EU-Länder geht. Auch neue Angebote von Bananen aus Ecuador sind eingegangen. Das Angebot an Mandarinen blieb auf dem Niveau der letzten Woche, während der Export von georgischen Mandarinen in den ersten 10 Monaten des Jahres 2025 um fast 70% gesunken ist.
Früher berichteten wir, wie man Sauerkraut zu Hause lagert.
Somit zeigt der ukrainische Markt eine aktive Dynamik im Segment von Gemüse und Obst. Kohl bleibt beliebt, jedoch deuten die Änderungen im Angebot anderer Gemüse und Früchte auf die Dynamik der Anpassung des Marktes an die Bedürfnisse der Verbraucher hin. Die Exportvolumina, insbesondere in Bezug auf Trauben und Mandarinen, zeugen ebenfalls von Verschiebungen auf dem externen Markt, was die Verfügbarkeit von Produkten für ukrainische Verbraucher beeinflusst.
Lesen Sie auch
- Ukrainische Angriffe auf russische Nachschubwege in der Krim lösen Treibstoffknappheit und Versorgungskrise aus
- Ukrainische Währungsreserven schrumpfen um 12 Milliarden Dollar – was steckt hinter der Entwicklung?
- Russlands Agrarsektor erlebt das schwächste Jahr seit 2016 – woran es hapert
- Salz, Zucker und Getreide im besetzten Krim knapp: Warum die Preise drastisch steigen
- Erdbeerpreise in der Ukraine fallen deutlich: Aktuelle Marktlage am 11. Juni
- Preisschock in Odessa: Kirschen und Aprikosen kosten über 200 Griwna pro Kilo

