Fall Geraskevych: Wer die Olympia-Sperre vor Gericht anzufechten versuchte.
Die Sperre von Vladyslav Geraskevych
Nach Angaben von TSN.ua: Entgegen anderslautender Behauptungen war Andrij Jermak nicht als Anwalt in dem Fall des Sportlers tätig, der seine Disqualifikation für die Olympischen Spiele 2026 anfocht. Die Vertretung vor Gericht übernahm der Sportrechtler Jewhen Pronin. Der Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Geraskevych am 12. Februar gesperrt, woraufhin dieser beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung einlegte. Solche Sperren durch Weltverbände sind für Athleten oft existenzbedrohend.
Das Urteil des Sportgerichtshofs
Der CAS wies die Berufung von Vladyslav Geraskevych bereits am 13. Februar ab. Diese Entscheidung ist endgültig. Der anwaltlich vertretende Jurist Jewhen Pronin stellte dazu klar:
„Vielleicht gibt es Überlegungen, dass er in Zukunft einen umfassenden Prozess vor dem CAS anstrengen möchte, aber in diesem aktuellen Verfahren bin nur ich, Jewhen Pronin, der Anwalt.“
Damit ist die Frage einer Teilnahme an Olympia 2026 für den Sportler vorerst abgeschlossen. Eine mögliche Wiederaufnahme des Verfahrens könnte erst zu einem späteren Zeitpunkt geprüft werden.
Die Ablehnung der Berufung durch den CAS bedeutet das definitive Aus für Vladyslav Geraskevych bei den Olympischen Spielen 2026. Der Fall verdeutlicht die strikte Handhabung von Regeln durch internationale Sportgremien und die hohen Hürden für Athleten, gegen solche Entscheidungen vorzugehen. Ob in der Zukunft neue rechtliche Schritte möglich sind, bleibt offen – aktuell steht die Sperre jedoch.
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