Ukrainischer Außenminister fordert drastische Sanktionsverschärfung und 90-Milliarden-Euro-Kredit.
Appell für mehr Druck auf Moskau
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat die internationale Gemeinschaft zu einem entschlosseneren Vorgehen gegen Russland aufgerufen. In einer am 19. März auf der Plattform X veröffentlichten Botschaft verlangte er nicht nur neue Sanktionen, sondern auch die Beschlagnahmung von Tankern der russischen Schattenflotte. Darüber hinaus brachte Sybiha einen Kreditbedarf für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zur Sprache.
Der Minister stellte klar, dass der Druck auf Russland keinesfalls nachlassen, sondern im Gegenteil massiv erhöht werden müsse. Die verhängten Sanktionen seien nicht nur ein Instrument zur Unterstützung der Ukraine, sondern auch ein klares Zeichen der Solidarität mit dem ukrainischen Volk. Sybiha forderte zudem Einreiseverbote in die EU für russische Kämpfer – der Zeitpunkt für solche Maßnahmen sei längst gekommen.
Weitere Sanktionspakete gefordert
Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor ebenfalls seine Einschätzung zur Lage geteilt und betont, dass Russland weiterhin kein echtes Interesse an einer Beendigung des Krieges zeige. Vor diesem Hintergrund unterstrich Sybiha die Dringlichkeit der Verabschiedung eines 20. Sanktionspakets, das ein wichtiger Schritt im Ringen um Frieden und Stabilität in der Region wäre.
„Die Forderungen nach einer Verschärfung der Sanktionen und nach mehr Druck auf Russland verdeutlichen die Dringlichkeit der Lage und die Bedeutung internationaler Unterstützung angesichts der anhaltenden Aggression.“ – Andrij Sybiha
Die Verhängung neuer Sanktionen und die anhaltende Unterstützung westlicher Partner könnten sich als entscheidend erweisen, um die Stabilität in der Region zu sichern und die Ukraine in ihrem Kampf um Unabhängigkeit weiter zu stärken.
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