Gesperrte Konten und Strafen: Was passiert, wenn Sie die Zustellung der Vorladung von 'Ukrposhta' verpassen.
Die neuen Regeln für die Zustellung von Vorladungen über Ukrposhta bereiten den Ukrainern Sorgen. Sie werden jetzt automatisch mit der elektronischen Unterschrift des Leiters des Territorialen Kompetenzzentrums und des Auswahlpunkts generiert und dann über den Postdienstleister verschickt.
'Fakten' berichten darüber.
Nach Angaben des Anwalts Yevgeny Filipets begann der Prozess am 18. Mai, als die entsprechenden Änderungen in die Gesetzgebung aufgenommen wurden.
Der Menschenrechtsverteidiger stellte fest, dass diejenigen Bürger, die ihre Daten in der Anwendung 'Reserv+' aktualisiert haben, die ersten Vorladungen erhalten werden. Nach Erhalt der Vorladung muss die Person innerhalb von zwei Wochen in das territoriale Kompetenzzentrum kommen. Bei Nichterscheinen kann eine administrative Strafe verhängt werden.
Besonderes Augenmerk legte der Anwalt darauf, dass Bußgelder verhängt werden, ohne dass die Person informiert wird. Ein Bürger erfährt von den Sanktionen nur, wenn der Exekutivdienst Maßnahmen zur zwangsweisen Beitreibung, einschließlich der Sperrung von Bankkonten, ergreift. Um Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt Filipets, das Schuldnerregister regelmäßig zu überprüfen.
Nach vorliegenden Informationen wurden seit der Einführung des neuen Systems mehr als 6000 Vorladungen verschickt.
Es sei auch daran erinnert, dass der Beauftragte für Menschenrechte Dmitry Lubinets ausführliche Erläuterungen zu den Personen gegeben hat, die berechtigt sind, die militärischen Personalpapiere zu überprüfen.
Lesen Sie auch
- EU-Rat verhängt Strafmaßnahmen gegen Folterer ukrainischer Gefangener – Namen genannt
- Ukrainischer Bürgerbeauftragter fordert Prüfung nach mutmaßlicher Verschleppung eines Kindes durch Besatzer: Zwangsevakuierung von Minderjährigen im Fokus
- Tödlicher Angriff auf Sumy am 3. Juli: Vier Tote, darunter ein Kind, und 20 Verletzte
- Tod eines Eingezogenen in der Westukraine: Ombudsmann fordert Aufklärung nach Auffinden von Verletzungen
- Der Ombudsmann der Ukraine drängt auf spezielle Wohnungsfonds für IDPs und verweist auf das Fehlen eines Opferregisters
- Lubinets fordert Wiedereinführung von Telefonaten für Gefangene: Wann russische Kriegsgefangene wieder anrufen dürfen

