Folgen des Angriffs vom 20. Januar: Kiews linkes Ufer und Petschersk weiterhin ohne Wasser und Heizung.
Angriff auf Kiew am 20. Januar
Nach Angaben von TSN.ua: Die Versorgungslage in der ukrainischen Hauptstadt bleibt auch nach dem massiven Raketenangriff vom 20. Januar 2023 angespannt. Besonders die Stadtteile am linken Dnepr-Ufer und der Bezirk Petschersk leiden weiterhin unter erheblichen Ausfällen bei Strom, Wasser und Wärme. Für die Bewohner bedeutet dies enorme Alltagshärten.
Die aktuellen Probleme im Überblick:
- Insgesamt 5635 Wohnhäuser sind derzeit ohne Heizung.
- Im Rajon Desnja herrscht nahezu ein Totalausfall: Der Bezirk ist fast vollständig strom- und wärmelos.
- In Petschersk fehlt in weiten Teilen kaltes Wasser, was bei der Bevölkerung große Besorgnis auslöst.
- In den Bezirken Holossijiw, Darnyzja und Solomjanka haben etwa 40% der Haushalte keine Heizung.
Oberbürgermeister Vitali Klitschko betonte, dass die Lage in den genannten Gebieten nach wie vor kritisch sei. Die Stadtverwaltung arbeite zwar mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Versorgung, doch die Schäden der Attacke seien massiv. Solche Angriffe auf die zivile Infrastruktur sind Teil der Kriegsstrategie und treffen die Zivilbevölkerung besonders hart.
Dieser Angriff ist ein weiteres Beispiel für die anhaltende Eskalation des Krieges in der Ukraine, der seit über einem Jahr andauert.
Die rasche Wiederherstellung der Versorgung ist vor allem in der kalten Jahreszeit überlebenswichtig. Die Behörden und technischen Dienste in Kiew setzen alle verfügbaren Kräfte ein, doch die vollständige Behebung der Schäden wird noch Zeit und erhebliche Ressourcen erfordern.
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