Dnipro im vollständigen Blackout: Die Stadt hat einen nationalen Notstand ausgerufen.

Dnipro im vollständigen Blackout: Die Stadt hat einen nationalen Notstand ausgerufen
Dnipro im vollständigen Blackout: Die Stadt hat einen nationalen Notstand ausgerufen

Nach Angaben von ТСН: Nach massiven Angriffen seitens Russland und ernsthaften Stromabschaltungen in Dnipro wurde ein nationaler Notstand ausgerufen.

Darüber informierte der Bürgermeister der Stadt Boris Filatov, der anmerkte:

„Technisch gesehen ist die Situation in Dnipro eine der schwierigsten. Es handelt sich tatsächlich um eine nationale Notlage“
.

Laut seinen Angaben wird in den medizinischen Einrichtungen allmählich die Stromversorgung wiederhergestellt, nachdem sie auf alternative Energiequellen umgestiegen sind. Auch das Abwassersystem hat wieder Strom erhalten. Am linken Ufer von Dnipro werden weiterhin alternative Energiequellen genutzt, während die Wasserversorgung am rechten Ufer nach und nach verbessert wird.

Die Situation mit Wärme und Verkehr

Der Bürgermeister erinnerte auch daran, dass

„Alle Heizstationen wurden gestern ohne Strom gelassen. Momentan setzen wir alles daran, ihren Betrieb wiederherzustellen“
. In der Stadt fahren Busse, die den Elektrotransport ersetzen, und die Kraftstoffreserven sind für mehrere Tage ausgelegt.

In den Kindergärten arbeiten Bereitschaftsgruppen für vier Stunden, und die Schulferien wurden bis zum 11. Januar verlängert.

Die Situation in der Region

Das Unternehmen DTEK gab bekannt, dass in der Region Dnipropetrowsk 800 Tausend Familien nach den Bombardierungen vorübergehend ohne Strom geblieben sind. Die Elektriker arbeiten rund um die Uhr an der Wiederherstellung der Stromversorgung und es ist bereits gelungen, einen Teil der kritischen Infrastruktur zu versorgen.

Erinnern wir uns, dass Russland am Abend des 7. Januar einen Angriff durchgeführt hat, infolgedessen die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja fast vollständig ohne Strom waren. Die Stadt Dnipro geriet in einen vollständigen Blackout aufgrund der Stilllegung von Kraftwerken und Umspannwerken.

In Saporischschja arbeiteten die Reparaturteams die ganze Nacht und konnten der Stadt das Licht zurückgeben. Gleichzeitig ist die Hälfte der Region Dnipropetrowsk immer noch ohne Strom.

Die Situation in der Region Dnipropetrowsk bleibt angespannt, aber die Elektrizitätsunternehmen und die lokale Regierung setzen alles daran, die Stromversorgung wiederherzustellen. Die Verlängerung der Schulferien und der eingeschränkte Betrieb der Kindergärten zeigen, dass die Sicherheit der Bewohner während der Beseitigung der Folgen der Bombardierungen oberste Priorität hat. Trotz der Schwierigkeiten vereint sich die Gemeinschaft und ist bereit, sich gegenseitig in dieser schwierigen Zeit zu helfen.


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