Neuerungen beim Reservierungsstatus in der „Diia“: Verlängerung ohne vorherige Aufhebung möglich.

Neuerungen beim Reservierungsstatus in der „Diia“: Verlängerung ohne vorherige Aufhebung möglich
Neuerungen beim Reservierungsstatus in der „Diia“: Verlängerung ohne vorherige Aufhebung möglich

Aktuelle Entwicklungen zur Reservierung vor der Mobilisierung in der Ukraine

Nach Angaben von TSN.ua: Die ukrainische Regierung hat den Prozess zur Verlängerung der Mitarbeiterreservierung über das Portal „Diia“ vereinfacht. Künftig ist dies möglich, ohne den bestehenden Status zuvor aufheben zu müssen – eine deutliche Erleichterung für Unternehmen.

Die Verlängerung wird über das „Diia“-Portal beantragt und innerhalb von maximal 24 Stunden bearbeitet. Dieses Angebot richtet sich an juristische Personen und deren Zweigstellen, die als systemrelevant eingestuft sind. Antragsberechtigt sind Geschäftsführer, Zeichnungsberechtigte oder bevollmächtigte Vertreter von Firmen, die im Einheitlichen Verzeichnis kritisch wichtiger Unternehmen geführt werden. Ein automatisches Re-Reservierungsverfahren greift, wenn sich weder die für den Kritikalitätsstatus zuständige Behörde noch die Funktion des Mitarbeiters geändert haben.

Für die Umsetzung dieser Neuerung zeichnen das Wirtschaftsministerium, das Ministerium für digitale Transformation und das Verteidigungsministerium der Ukraine verantwortlich. Unterstützt wurde das Vorhaben zudem vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen und der schwedischen Regierung.

Überarbeitete Reservierungsregeln

Seit März 2026 gelten in der Ukraine angepasste Vorschriften für die Reservierung, die eine Gehaltsgrenze von mindestens 21.617 Griwna vorsehen. Diese Anpassung soll die Bedingungen für Unternehmen in kritischen Wirtschaftsbereichen verbessern und ihre Stabilität während der Mobilisierungsphase sichern.

Die Verfahrensänderungen bei der Mitarbeiterreservierung sind ein wichtiger Schritt zur Wahrung der wirtschaftlichen Stabilität des Landes unter den Bedingungen der Mobilisierung. Durch die Vereinfachung will die Regierung bürokratische Hürden für systemrelevante Betriebe abbauen. Dies könnte sich positiv auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Aufrechterhaltung der Wirtschaftsaktivität in Kriegszeiten auswirken.


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