Bürochef Budanov kündigt Ausbau der Veteranenhilfe an: Das sind die neuen Pläne.
Treffen zur Verbesserung der Veteranenfürsorge
Nach Angaben von Novyny.live: Am 18. März lud Kyrylo Budanov, der Leiter des Präsidialamtes, Vertreter des Veteranenministeriums sowie die Vorsitzenden der regionalen Militärverwaltungen zu einer Besprechung ein. Im Mittelpunkt stand die Ausweitung der sozialen Unterstützung für ehemalige Soldaten und deren Angehörige. Ein zentrales Thema war die mangelhafte Versorgung mit Wohnraum. Budanov betonte die Dringlichkeit des Problems:
„Wir haben die Schwierigkeiten bei der Bereitstellung von Wohnungen für Veteranen und die Familien gefallener ukrainischer Helden in der Hauptstadt und den Regionen analysiert. Dies ist eine wichtige Frage, die eine Abstimmung aller beteiligten und verantwortlichen Behörden erfordert“, so Budanov.Er hob außerdem hervor, dass die Wiedereingliederung der Veteranen in das zivile Leben unerlässlich für ihre vollwertige Rückkehr in die Gesellschaft sei.
Mehr Geld und neue Aufgaben für Veteranen
Budanov forderte die regionalen Verantwortlichen auf, die Ausgaben für die Veteranenhilfe in den lokalen Haushalten deutlich zu erhöhen.
„Jeder und jede, die für die Freiheit der ukrainischen Nation gekämpft hat und das Land weiterhin verteidigt, muss eine würdige Unterstützung vom Staat erfahren“, unterstrich er.Neben den finanziellen Mitteln wurde auch die Erinnerungskultur und die Ehrung der gefallenen Helden diskutiert.
Ein weiterer wichtiger Punkt der Beratung war die Rückkehr ukrainischer Kriegsgefangener aus russischer Hand. Die Zahl der befreiten Personen liegt inzwischen bei über 8.000. Budanov regte an, dass viele dieser würdigen und erfahrenen Kämpfer in ihren Gemeinden Verantwortung übernehmen könnten – etwa in Ämtern der lokalen Selbstverwaltung. Diese Initiative könnte die Gemeinden stärken und gleichzeitig den Veteranen eine neue Perspektive bieten. Die Konferenz stellte somit einen bedeutenden Schritt dar, um die nächsten Maßnahmen zur sozialen Absicherung der Veteranen und zur Bewahrung des Andenkens an die Gefallenen festzulegen.
Das Treffen unterstreicht die wachsende Aufmerksamkeit des Staates für die Probleme der heimkehrenden Soldaten. Es zeigt, dass ein systematischer Ansatz für ihre Anpassung notwendig ist. Gerade in Kriegszeiten geht es nicht nur darum, materielle Bedürfnisse zu decken, sondern auch Bedingungen zu schaffen, die es den Veteranen ermöglichen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und so die Entwicklung ihrer Heimatorte positiv zu beeinflussen.
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