Ukrainische Behörden weisen russische Eroberungsmeldungen zurück: Kupjansk bleibt unter ukrainischer Kontrolle.

Ukrainische Behörden weisen russische Eroberungsmeldungen zurück: Kupjansk bleibt unter ukrainischer Kontrolle
Ukrainische Behörden weisen russische Eroberungsmeldungen zurück: Kupjansk bleibt unter ukrainischer Kontrolle

Falschmeldungen über Kupjansk widerlegt

Nach Angaben von UATV: Das ukrainische Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation hat russische Behauptungen zurückgewiesen, die Städte Kupjansk und Kupjansk-Uzlovoi seien erobert. In einer am 27. Januar 2023 veröffentlichten Stellungnahme betonten Vertreter der Behörde, dass diese Orte trotz gegenteiliger Meldungen des russischen Generalstabs nicht unter der Kontrolle russischer Truppen stünden.

Andrij Kowalenko, ein Sprecher des Zentrums, bezeichnete die Meldungen über die Einnahme von Kupjansk-Uzlovoi als

'eine ziemlich amüsante Lüge'
. Er stellte klar, dass sowohl Kupjansk als auch Kupjansk-Uzlovoi weiterhin von ukrainischen Verteidigern kontrolliert würden. Der Sprecher fügte hinzu, dass die an den Kreml gelieferten Informationen falsch seien und das russische Kommando damit Präsident Wladimir Putin über den angeblichen 'Kontrollstatus von Kupjansk' täusche.

Anhaltende Gefechte im Osten der Ukraine

Nach Angaben des Zentrums wurden im Laufe des letzten Tages zudem 820 russische Besatzungssoldaten liquidiert. Bei den Kämpfen wurden außerdem zerstört:

  • ein Panzer
  • drei gepanzerte Fahrzeuge
  • zwei Raketenwerfersysteme
  • 47 Artilleriesysteme des Gegners

Diese Verlustzahlen belegen die anhaltend heftigen Kampfhandlungen in dieser Region und unterstreichen, dass Russland keine Kontrolle über die genannten Gebiete ausübt.

Die Lage verdeutlicht die Fortsetzung der Kriegshandlungen in der Ukraine, insbesondere im Osten des Landes, wo die territoriale Kontrolle weiterhin zwischen ukrainischen und russischen Kräften umstritten ist. Die gemeldeten hohen russischen Personalverluste könnten auf eine aktive ukrainische Verteidigungsstrategie hindeuten, was wiederum die weitere Konfliktdynamik beeinflussen kann. Angesichts der aktuellen Situation ist eine kritische Prüfung von Meldungen beider Seiten geboten, da Desinformation die Wahrnehmung des Kriegsgeschehens international erheblich verzerren kann.


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