Der Preis für Land in der Ukraine erreichte einen Rekordwert: Verkäufe fielen um das 7-fache.
Nach Angaben von inkorr.com: Im Oktober 2025 erreichte der Preis für landwirtschaftliches Land in der Ukraine 65303 UAH pro Hektar, was 3900 UAH mehr ist als im September. Laut Analysten war der höchste Preis im April, als ein Hektar durchschnittlich 71816 UAH kostete, und der niedrigste im März, der 54599 UAH betrug.
Dennoch, trotz der steigenden Preise, ist die Anzahl der Kaufverträge erheblich gesunken. Im Oktober wurden nur 3191 Hektar verkauft, was fast 21500 Hektar weniger als im Vormonat ist. Dies ist der niedrigste Wert im Jahr 2025, betonen die Experten. Die Aktivität der Käufer ist erheblich gesunken, was auf eine Abkühlung des Marktes und die Besorgnis der Teilnehmer über die wirtschaftliche Situation hinweisen könnte.
Regionale Preisunterschiede
Nach regionalen Daten sind die niedrigsten Landpreise in den südlichen und östlichen Regionen zu beobachten:
Zaporizhzhia – 30252 UAH/ha
Dnipropetrovsk – 36109 UAH/ha
Cherson – 36215 UAH/ha
Die höchsten Preise wurden im Westen der Ukraine festgestellt:
Ivano-Frankivsk – 388651 UAH/ha
Kiew – 159174 UAH/ha
Ternopil – 141752 UAH/ha
So kostet ein Hektar Land in der teuersten Region so viel wie 13 Hektar in der billigsten.
Änderungen bei der Zahlung von Land für Ukrainer
Ab dem 1. Oktober wurden den Ukrainern offiziell die Regeln für die Zahlung von Land geändert, was die Situation auf dem Immobilienmarkt in Zukunft beeinflussen könnte.
Das kontinuierliche Wachstum der Preise für landwirtschaftliches Land in der Ukraine im Oktober 2025 hat Rekordhöhen erreicht. Dies führte zu einem erheblichen Rückgang des Volumens der Kaufverträge, was wiederum auf eine Abkühlung des Marktes und wirtschaftliche Instabilität hindeuten könnte. Regionale Unterschiede bei den Preisen für Land zeigen auch deutlich die Ungleichmäßigkeit der Marktsituation in verschiedenen Bereichen der Ukraine.
Lesen Sie auch
- Neue US-Zölle gegen 60 Länder: So hoch fallen die Abgaben für die EU und Russland aus
- Russlands Öl- und Gasumsätze sollen um 60 % steigen – das treibt den Anstieg an
- Zweite IMF-Zahlung an die Ukraine: 690 Millionen Dollar für den Staatshaushalt
- Russlands Haushaltsloch von 7 Billionen Rubel: Droht dem Land die Zahlungsunfähigkeit?
- 60 Prozent der russischen Ölraffinerien müssen zerstört werden – das ist die kritische Schwelle, so ein Experte
- Warum Russlands Ölraffinerien kaum zu retten sind – ein Experte erklärt die drohende Treibstoffkrise

