Fleischpreise auf Odessas Neuem Markt im Sinkflug – Fisch könnte bald teurer werden.
Günstigeres Fleisch und Räucherwaren in Odessa
Nach Angaben von Novyny.live: Auf dem Neuen Markt in Odessa sind die Preise für einen Teil der Räucherwaren und Fleischprodukte gesunken. Grund dafür ist ein deutlicher Nachfragerückgang. Wie eine Händlerin vor Ort erklärt, hängen die rückläufigen Verkaufszahlen direkt mit dem Krieg und der geringeren Anzahl an Kundinnen und Kunden zusammen.
„Die Verkäufe brechen ein. Und die Preise fallen. Erstens wegen des Krieges. Zweitens sind kaum noch Leute da“, so ihre Einschätzung.
Bei Räucherwaren gibt es nun günstigere Angebote, darunter:
- Gefüllter Schweinenacken - 350 Hrywnja;
- Räucherfisch - 450 Hrywnja;
- „Doktorskaya“-Wurst, Würstchen und Frankfurter - 350 Hrywnja;
- Rippchen, Bauchspeck, Hähnchenflügel und -keulen - 350 Hrywnja;
- Nacken (gebacken und geräuchert) - 450 Hrywnja;
- Schweineschnitzel - 450 Hrywnja;
- Fleisch am Stück und Hausmacher Wurst - 400 Hrywnja;
- Speck - 350 Hrywnja;
- Hähnchenfleisch - 300 Hrywnja;
- Roh geräucherte Produkte aus Schwein und Rind - 700 Hrywnja pro Kilogramm;
- „Krakauer“ Wurst - 700 Hrywnja pro Kilogramm.
Fisch könnte ab 2026 deutlich teurer werden
Während Fleisch derzeit günstiger wird, zeichnet sich für Fisch in der Ukraine eine gegenteilige Entwicklung ab. Ab dem Jahr 2026 könnten die Preise deutlich steigen. Verantwortlich dafür sind laut Prognosen die hohen Kosten für Futtermittel, Energie, Treibstoff und Logistik. Für 2026 werden unter anderem folgende Preise erwartet:
- Brasse - ab 100 Hrywnja pro Kilogramm;
- Silberkarpfen - ab 85-90 Hrywnja pro Kilogramm;
- Wels - ab 150 Hrywnja;
- Graskarpfen - bis zu 90 Hrywnja pro Kilogramm;
- Forelle - könnte auf 200-240 Hrywnja pro Kilogramm steigen.
Die Lage auf den Märkten für Fleisch und Fisch bleibt somit angespannt und von starken Preisschwankungen geprägt. Diese werden sowohl durch die Nachfrage als auch durch die allgemeine wirtschaftliche Situation im Land verursacht. Der aktuelle Preisrutsch bei Fleisch könnte nur ein vorübergehendes Phänomen sein, während für Fisch mittelfristig mit Verteuerung zu rechnen ist. In der wirtschaftlichen Instabilität ändern Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Gewohnheiten, was die Situation auf dem ukrainischen Lebensmittelmarkt weiter verkomplizieren kann.
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