Bis zu 4000 Dollar Risikozuschlag: CMA CGM reagiert auf Nahost-Konflikt.
Reederei führt Gefahrenzuschlag ein
Nach Angaben von Novyny.live: Die französische Reedereigruppe CMA CGM hat einen Risikozuschlag von bis zu 4000 US-Dollar pro Container angekündigt. Grund für diese Maßnahme ist der anhaltende militärische Konflikt im Nahen Osten. Der Zuschlag wird ab dem 2. März 2026 für Containerbeförderungen in die Region fällig. Solche Zuschläge sind in der Schifffahrt nicht unüblich, um erhöhte Versicherungskosten und Betriebsrisiken in Krisengebieten abzudecken.
CMA CGM zählt zu den größten europäischen Schifffahrtsunternehmen. Angesichts der anhaltenden Spannungen erscheint die Entscheidung für eine Preisanpassung nachvollziehbar. Die Höhe des Risikozuschlags variiert je nach Containertyp:
- Für einen 20-Fuß-Container: 2000 Dollar;
- Für einen 40-Fuß-Container: 3000 Dollar;
- Für Kühlcontainer oder Spezialausrüstung: 4000 Dollar.
Betroffen sind Sendungen, die von oder nach einer Reihe von Ländern befördert werden. Dazu zählen:
- Irak,
- Bahrain,
- Kuwait,
- Jemen,
- Katar,
- Oman,
- VAE,
- Saudi-Arabien,
- Jordanien,
- Dschibuti,
- Sudan,
- Eritrea,
- Ägypten (über den Hafen Ain-Sokhna).
Der Zuschlag gilt ausschließlich für Buchungen, die am oder nach dem 2. März 2026 getätigt werden.
Folgen für Logistik und Weltmarkt
Mit dieser Anpassung reagiert CMA CGM auf die volatilen Marktbedingungen und strebt an, die Sicherheit der Transporte in einer komplexen geopolitischen Lage zu gewährleisten.
Die Einführung des Risikozuschlags zeigt, wie Reedereien versuchen, finanzielle Risiken in gefährdeten Regionen zu minimieren. Diese Mehrkosten werden wahrscheinlich an die Verbraucher weitergegeben und könnten so die Preise für Waren in den betroffenen Ländern erhöhen. Langfristig könnte dies zu Verschiebungen in den Lieferketten und der Suche nach alternativen Transportrouten führen.
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