Japan führt eine vier Tage Arbeitswoche ein: was sich für die Arbeitnehmer ändern wird.
26.06.2021
459
Journalist
Schostal Oleksandr
26.06.2021
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Eines der größten Probleme, mit denen die Mitarbeiter japanischer Unternehmen konfrontiert sind, bleibt die unbezahlte Überstundenarbeit. In den japanischen Medien erscheinen regelmäßig Geschichten über Menschen, die aufgrund von Stress und ständiger Müdigkeit erkranken oder sich das Leben nehmen. Einige der Protagonisten solcher Veröffentlichungen haben jeden Monat über hundert Stunden Überstunden geleistet.
Die japanische Regierung fordert Arbeitgeber auf, auf eine vier Tage Arbeitswoche umzusteigen, um den Mitarbeitern zu helfen, eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu finden. Diese Entscheidung ist in die Leitlinien der wirtschaftlichen Politik des Landes aufgenommen, die im Juni 2021 genehmigt wurden.
Die japanische Regierung behauptet, dass eine vier Tage Arbeitswoche helfen wird, erfahrene Mitarbeiter zu halten, die durch persönliche Umstände gehen müssten. Dies könnte auch einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate des Landes haben und helfen, die demografische Krise zu bewältigen.
Die Pandemie hat die Japaner dazu gezwungen, ihren Lebensstil zu überdenken, weshalb die Regierung beschlossen hat, eine neue Strategie zur Überwindung der wirtschaftlichen Stagnation auszuprobieren. Laut dem Analysten Martin Schulz könnte dies ein wirksames Mittel zur Veränderung für Millionen von Bürgern Japans werden.
Die Problematik der unbezahlten Überstunden in japanischen Unternehmen und die Einführung einer vier Tage Arbeitswoche als Mittel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und des Gleichgewichts zwischen Arbeit und Privatleben könnte der japanischen Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt helfen. Dies könnte auch die demografische Situation des Landes beeinflussen und die Lebensweise der Japaner zum Besseren verändern.Lesen Sie auch
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