Polnisches Gericht hat Haftbefehle gegen Ukrainer wegen Sabotage auf der Eisenbahn erlassen.

Polnisches Gericht hat Haftbefehle gegen Ukrainer wegen Sabotage auf der Eisenbahn erlassen
Polnisches Gericht hat Haftbefehle gegen Ukrainer wegen Sabotage auf der Eisenbahn erlassen

Nach Angaben von ТСН: In Polen hat das Bezirksgericht in Warschau einen europäischen Haftbefehl gegen zwei Personen erlassen, die wegen Sabotageakten auf der Eisenbahn, die nach Weißrussland geflohen sind, verdächtigt werden.

Die Haftbefehle (EAW) wurden gegen Jewgeni Ivanow und Alexander Kononow ausgestellt. Ivanow gilt als einer der Täter der Explosionen auf den Eisenbahngleisen in Polen. Das Gericht erließ den Haftbefehl gegen ihn am 3. November.

Der Haftbefehl gegen Kononow, der verdächtigt wird, an der Sabotage beteiligt zu sein, wurde am 4. November erlassen. Beide Männer sind nach Weißrussland geflohen, wo das Außenministerium ihren Aufenthalt im Land bestätigt hat.

Persönliche Daten der Verdächtigen

Die Strafverfolgungsbehörden haben persönliche Daten der Verdächtigen veröffentlicht. Jewgeni Ivanow wurde am 13. September 1984 in Estland geboren, während Alexander Kononow am 7. September 1986 in der Ukraine geboren wurde. Beide sind Staatsbürger der Ukraine.

Anklagen und Konsequenzen

Die Staatsanwaltschaft hat beiden wegen terroristischer Sabotageakte zugunsten der russischen Geheimdienste, die gegen die Republik Polen gerichtet sind, Anklage erhoben. Ihnen werden Verbrechen nach drei Artikeln vorgeworfen: Spionage in Form von Sabotageakten, Schaffung einer Bedrohung für den Straßenverkehr und illegaler Umgang mit explosiven Stoffen. Für diese Taten droht den Verdächtigen lebenslange Haft.

Es wird erinnert, dass am 6. November in Polen von Schäden an der Eisenbahnstrecke Dęblin - Warschau berichtet wurde.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk betonte, dass die Verdächtigen an den Sabotageakten zwei Staatsbürger der Ukraine seien, die mit den russischen Geheimdiensten zusammengearbeitet haben und aus Weißrussland gekommen seien.

Am 19. November berichtete die Zeitung Onet, dass die polnischen Behörden vier weitere Personen identifiziert haben, die den beiden Ukrainern bei den Sabotageakten auf der Eisenbahn geholfen haben.

Am 20. November hat das polnische Außenministerium eine Note an den vorübergehenden Geschäftsträger in den Angelegenheiten von Weißrussland gesandt und die Auslieferung der beiden Ukrainer gefordert, die wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an den Sabotagen verdächtigt werden. Den Verdächtigen drohen in Polen bis zu 30 Jahre Freiheitsstrafe nach Artikel 130 des polnischen Strafgesetzbuches.

Diese Situation hat nicht nur in Polen, sondern auch darüber hinaus breite Resonanz ausgelöst, da die Aktivitäten, die die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs gefährden, sehr ernst sind. In Zeiten angespannter internationaler Verhältnisse können solche Vorfälle die Beziehungen zwischen Ländern und die Sicherheit in der Region beeinflussen.


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