Der Dollar in Gefahr: Was der Austritt der USA aus dem Internationalen Währungsfonds bedeutet.
30.04.2025
4566
Journalist
Schostal Oleksandr
30.04.2025
4566
Der US-Dollar erlebt einen unangenehmen Jahresbeginn seit 1989, da die Regierung Trump wirtschaftliche Politiken umsetzt, die globale Investoren beunruhigen. Doch der Austritt der USA aus dem Internationalen Währungsfonds könnte noch größere Folgen haben. Diese Veränderung steht im Zusammenhang mit dem 'Projekt 2025', das Wunschlisten für Trumps zweite Amtszeit enthält. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Schließung des externen Dollar-Reserve-Systems. Der Austritt der USA aus dem IWF könnte zum Verkauf ausländischer Dollar-Reserven führen. Viele Beobachter hoffen, dass die USA weiterhin am IWF und der Weltbank teilnehmen, doch bisher bleibt das eine Frage der Ungewissheit. Im Falle eines Austritts aus dem IWF würden die USA den Status des Hauptanbieters von Reserveaktiva für andere Länder verlieren, was erhebliche Auswirkungen auf den Wechselkurs des Dollars haben könnte. Während die Abwertung des Dollars amerikanischen Waren auf dem Weltmarkt helfen könnte, könnte dies auch zu finanziellen Turbulenzen in den USA führen. Damit bleibt die Frage der Mitgliedschaft im IWF offen.
Lesen Sie auch
- Preisschock bei Weizen: Ukrainische Drohnen legen Schifffahrt im Asowschen Meer lahm
- Russlands Wirtschaft bröckelt: Über eine halbe Million Bürger sind bankrott
- Ukrainische Inflation dreht sich: Sprit wird billiger, Dienstleistungen teurer
- Angst vor neuer Mobilisierungswelle: Russen kaufen massenhaft Immobilien im Ausland
- Moskau gibt als erstes zu, dass es eine Treibstoffknappheit gibt, angesichts von Droneangriffen: Lange Schlangen an Tankstellen und Krise betrifft 50 Millionen Russen
- Weltbank überweist 3,35 Milliarden Dollar an die Ukraine – wofür das Geld eingesetzt wird

