Rhodium und Iridium: Wo die teuersten Metalle der Welt gefunden werden, die mehr als Gold kosten.
Seltene Erdenmetalle sind Schlüsselressourcen für die Herstellung moderner Elektronik, Militärtechnik und 'grüner' Energie. Einige von ihnen haben einen außergewöhnlich hohen Wert, sogar höher als Gold, jedoch sind ihre Bestände begrenzt.
Unter diesen Metallen stechen zwei besonders hervor: Rhodium und Iridium. Laut dem Portal FXSSI kosten diese Metalle über 650.000 und über 130.000 Dollar pro Kilogramm, entsprechend.
Wo Rhodium abgebaut wird
Rhodium gilt als äußerst seltenes Metall, dessen jährliche weltweite Produktion nur etwa 30 Tonnen beträgt. Ein großer Teil der Rhodiumproduktion kommt aus der Republik Südafrika, insbesondere aus den Lagerstätten des Merensky Reef und UG2 im Bushveld-Komplex. Kanada ist ebenfalls ein wichtiger Produzent dieses Metalles.
Es gibt weltweit einige kleine Abbaugebiete in Russland, doch aufgrund von Sanktionen und Exportbeschränkungen nimmt ihr Marktanteil allmählich ab.
Wo Iridium abgebaut wird
Iridium hingegen ist ein Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle wie Platin, Palladium und Nickel. Über 70 % des weltweiten Produktionsvolumens dieses Metalls finden in der Republik Südafrika statt. Iridium wird auch in Russland und Kanada als Nebenprodukt beim Abbau anderer Metalle gewonnen.
Die USA und Simbabwe produzieren ebenfalls Iridium, jedoch in geringeren Mengen.
Die Nachfrage nach seltenen Erdenmetallen steigt stetig aufgrund des technologischen Fortschritts und der wachsenden Popularität alternativer Energiequellen. Da die Bestände dieser Metalle begrenzt sind, werden Strategien für innovative Produktion und Nutzung zunehmend relevant.Lesen Sie auch
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