Nach dem Tod eines Rentners: So können Angehörige eine zweite Auszahlung erhalten.
Finanzielle Unterstützung für Hinterbliebene
Nach Angaben von TSN.ua: Unter bestimmten Voraussetzungen können Angehörige eines verstorbenen Rentners in der Ukraine zwei Rentenzahlungen erhalten. Dies ist möglich, wenn zum Zeitpunkt des Todes noch ausstehende Gelder vorhanden waren. Diese zusätzliche Leistung, oft als dreizehnte Rente bezeichnet, stellt für die trauernde Familie eine wichtige finanzielle Stütze dar. Die Höhe der Auszahlung wird stets individuell berechnet.
Wer hat Anspruch auf die Nachzahlung?
Die Auszahlung kommt in Betracht, wenn zum Todeszeitpunkt bereits fällige, aber noch nicht ausgezahlte Rentenbeträge existierten. Diese Ansprüche verfallen nicht automatisch. Ein Anrecht auf die nicht ausgezahlte Rente haben folgende Personen:
- Familienmitglieder, die mit dem Rentner zum Zeitpunkt seines Todes in einem Haushalt lebten;
- Nicht erwerbsfähige Angehörige, die von dem Verstorbenen unterhalten wurden.
Melden sich mehrere Berechtigte, wird der ausstehende Betrag gleichmäßig unter ihnen aufgeteilt. Diese Regelung ist Teil des sozialen Sicherungssystems und soll Hinterbliebene in einer schwierigen Lebensphase auffangen.
Um die Zahlung zu erhalten, muss ein Antrag beim Ukrainischen Rentenfonds gestellt werden. Dort sind entsprechende Dokumente vorzulegen, die den Anspruch nachweisen. Die genaue Höhe der Auszahlung hängt von der ursprünglichen Rentenhöhe und dem Zeitraum ab, für den sie noch nicht gezahlt wurde. Es ist daher ratsam, sich zeitnah nach dem Trauerfall zu informieren und die notwendigen Schritte einzuleiten.
Zusammenfassend bietet diese Möglichkeit der Nachzahlung eine konkrete finanzielle Hilfe für Familien, die ihren Rentner und oft auch Hauptversorger verloren haben. Das Wissen um diesen Anspruch kann in der Phase der Trauer und Neuorientierung helfen, die wirtschaftliche Situation besser zu planen und abzusichern.
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