EU-Inspektoren in der Ukraine eingetroffen: Ungarn blockiert Kredithilfe wegen Pipeline-Streit.
Prüfung der Pipeline 'Druschba'
Nach Angaben von TSN.ua: Inspektoren der Europäischen Union sind in der Ukraine eingetroffen, um die Pipeline 'Druschba' zu untersuchen. Deren Stilllegung im Januar 2023 hatte zu Spannungen mit Ungarn geführt. Budapest wiederum blockiert die Freigabe von EU-Kredithilfen für Kiew – ein zusätzlicher Konfliktherd in dieser Angelegenheit.
Auswirkungen der Schäden an der Pipeline
Die Pipeline 'Druschba' wurde bei einem russischen Angriff am 27. Januar 2023 in Brody (Oblast Lwiw) beschädigt. Infolgedessen sank der Öltransit durch den ukrainischen Abschnitt der 'Druschba' im Jahr 2025 auf 9,7 Millionen Tonnen. Davon entfielen:
- 4,9 Millionen Tonnen auf die Slowakei;
- 4,35 Millionen Tonnen auf Ungarn.
Zur Lösung der entstandenen Probleme ist für den 19. März 2023 ein EU-Gipfel angesetzt, bei dem die Staats- und Regierungschefs ihre Forderungen an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán richten wollen. Vor diesem Hintergrund erklärte Serhij Korezkyj, ein Vertreter von 'Naftohas':
„Naftohas schätzt das Angebot der EU sehr, finanzielle und technische Hilfe für die Wiederherstellung der Infrastrukturanlagen der Pumpstation 'Brody' zu leisten.“ – Serhij Korezkyj
Die Schäden an der Pipeline 'Druschba' und ihre Folgen beeinträchtigen die regionale Energieversorgungssicherheit erheblich und belasten die Beziehungen zwischen der Ukraine und der EU. Derzeit laufen sowohl Arbeiten zur Wiederherstellung der Infrastruktur als auch politische Bemühungen, um die finanziellen Differenzen mit Ungarn zu überbrücken. Die Dringlichkeit des Themas unterstreicht der bevorstehende EU-Gipfel, auf dem die Staatschefs nach einem Kompromiss suchen wollen – mit dem Ziel, den Öltransit wieder aufzunehmen und die Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und den EU-Staaten zu verbessern.
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