Die EU kauft Öl und Gas im Wert von Milliarden Euro aus Russland: Wer importiert.
Ungebrochene Abhängigkeit: Energieeinkäufe der EU aus Russland
Nach Angaben von inkorr.com: Die Europäische Union setzt trotz des Krieges in der Ukraine ihre umfangreichen Ölvorräte- und Gasimporte aus Russland fort. Den aktuellen Daten zufolge liegen die monatlichen Ausgaben im August bei über 1,1 Milliarden Euro, und die Gesamtsumme nähert sich in einem Jahr 19 Milliarden Euro.
Ungarn und die Slowakei fallen nicht unter das Embargo für russische Energieträger und erhalten weiterhin Öl über die 'Druschba'-Pipeline. Zu den größten Importeuren von russischem Gas gehören Ungarn, die Slowakei, Spanien, Belgien und Frankreich. Nach Beginn des Konflikts haben die meisten EU-Länder ihre direkten Importe aus Russland reduziert.
'Dem Kreml ist es gelungen, ein stabiles Exportniveau für Öl und Gas aufgrund gestiegener Angebote aus China und Indien aufrechtzuerhalten.'
Die Ukraine drängt Europa aktiv dazu, den Import von russischen Energieträgern zu stoppen. Die Europäische Kommission plant, bis Ende 2027 vollständig auf russisches Öl und Gas zu verzichten, doch einige Länder sind weiterhin von russischen Energiequellen abhängig.
So bleibt trotz einer Reduzierung der Liefermengen aus einigen EU-Ländern die allgemeine Abhängigkeit von russischen Energiezulieferungen ein Problem, dessen Lösung die Ukraine fordert.
Vor dem Hintergrund der Energiekrise in Europa wird die Frage der Abhängigkeit von russischen Energiequellen immer dringlicher. Es ist wichtig, dass die EU-Länder alternative Energiequellen suchen und im Rahmen gemeinsamer Strategien zusammenarbeiten, um die energetische Sicherheit zu erreichen.
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