Frost und Temperaturschwankungen treiben die Preise für Kräuter in Odessa in die Höhe.
Preisentwicklung auf dem Tscherjomuschki-Markt
Nach Angaben von Novyny.live: Der ungewöhnliche Frost und die stark schwankenden Temperaturen haben auf dem Tscherjomuschki-Markt in Odessa zu deutlichen Preisveränderungen bei frischen Kräutern geführt. Ein Teil der angebotenen Ware wird importiert, was die Kosten zusätzlich in die Höhe treibt. So bewegen sich die Preise für Bundware wie Dill, Frühlingszwiebeln und Petersilie nun zwischen 10 und 15 Hrywnja. Spinat kostet 20 Hrywnja pro Bund, Sauerampfer 25 Hrywnja. Für verschiedene Salatsorten werden zwischen 20 und 25 Hrywnja pro Bund verlangt.
Die Händler vor Ort erklären, dass importierte Ware derzeit überwiegt, da die ukrainischen Felder die Frostschäden noch nicht überwunden haben. Ein Verkäufer erläutert die Situation:
„Wir haben Dill, Frühlingszwiebeln, Petersilie. Die meisten Bunde kosten 15 Hrywnja. Es gibt auch günstigere Petersilie für 10 Hrywnja, aber die ist von anderer Sorte und rollt sich durch die Kälte stark ein.“
Er fügte hinzu, dass die Preise für Spinat und Sauerampfer leicht gestiegen seien. „Die Bunde sind von guter Qualität, aber der Preis liegt etwas höher als früher. Bei den Salaten ist es ähnlich – sie kosten etwa 25 Hrywnja“, so der Händler.
Wetterkapriolen beeinträchtigen die Frische
Ein weiteres Problem sind die Temperaturschwankungen, die die Haltbarkeit der empfindlichen Ware stark beeinträchtigen, wie der Verkäufer betont:
„Ich lege nicht zu viel auf einmal aus, weil die Kräuter durch die Temperaturwechsel schnell welk werden. Besser ist es, weniger Ware zu lagern, dafür aber frische. Was verkauft ist, wird nach ein paar Tagen durch neue Lieferungen ersetzt.“
Die Preise für weitere Kräuter- und Salatsorten auf dem Tscherjomuschki-Markt gestalten sich wie folgt:
- Koriander – 20 Hrywnja pro Bund
- Friséesalat – 250 Hrywnja pro Kilogramm
- Römersalat (importiert) – 300 Hrywnja pro Kilogramm
- Roter Eichenblattsalat – 400 Hrywnja pro Kilogramm
Die aktuelle Marktsituation zeigt damit deutliche Preisschwankungen und eine starke Abhängigkeit von Importen, was Verfügbarkeit und Frische beeinflusst. Die Wetterextreme behindern die lokale Produktion erheblich, was den Zwang zu Einfuhren zur Deckung der Nachfrage verstärkt. Solche Entwicklungen könnten langfristige Folgen für die ukrainische Landwirtschaft haben, insbesondere im Kontext des fortschreitenden Klimawandels.
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