Cyberangriff auf Harrods: Kundendaten durch Lieferanten gestohlen.
Datenklau bei Harrods
Nach Angaben von The Sun: Die persönlichen Daten der Kunden des Luxus-Kaufhauses Harrods wurden durch einen Ausfall der IT-Systeme gestohlen.
Das Unternehmen gab bekannt, dass die Daten von ihrem externen Lieferanten erhalten wurden.
GettyHarrods versicherte seinen Kunden, dass nur Namen und Kontaktdaten gestohlen wurden, da die Systeme des Lieferanten kompromittiert wurden.
Die betroffenen Kunden wurden bereits informiert, und ihre Passwörter sowie Zahlungsdaten blieben unbeschädigt.
In der Stellungnahme des Geschäfts hieß es:
„Dritte haben bestätigt, dass es sich um einen isolierten Vorfall handelt, der lokalisiert wurde, und wir arbeiten eng mit ihnen zusammen, um alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben alle relevanten Behörden informiert.”
„Keine der Systeme von Harrods wurde kompromittiert, und es ist wichtig zu betonen, dass die Daten von einem externen Lieferanten erhalten wurden.”
Diese Situation trat nur vier Monate nachdem der Luxus-Einzelhändler aufgrund von Versuchen für einen „unbefugten Zugriff“ auf seine Systeme den Internetzugang in seinen Einrichtungen einschränken musste.
Ein Unternehmensvertreter wies jedoch darauf hin, dass diese beiden Vorfälle nicht miteinander verbunden sind.
Harrods ist das jüngste Ziel in einer Reihe von Cyberangriffen auf britische Einzelhändler.
Im April hatte M&S aufgrund eines Cyberangriffs Schwierigkeiten, Filialen im gesamten Vereinigten Königreich zu betreiben.
Berichten zufolge wurden die persönlichen Daten der Kunden gestohlen, und die Dienste für kontaktloses Bezahlen und 'Click-and-Collect' waren beeinträchtigt.
Der Einzelhändler musste alle Online- und App-Dienste während des Chaos, das stattfand, aussetzen.
M&S hatte damals mitgeteilt, dass dieser Vorfall voraussichtlich etwa 300 Millionen Pfund kosten würde.
Ähnliche Vorfälle sind ein Zeichen für die zunehmenden Bedrohungen im Bereich der Cybersicherheit, die von den Einzelhändlern eine verstärkte Datensicherheit ihrer Kunden erfordern. Im Fall von Harrods, obwohl die Daten begrenzt waren, ist es dennoch ein Signal für alle Unternehmen, wachsam in Sicherheitsfragen zu sein. Wie aus den jüngsten Vorfällen hervorgeht, sind die Risiken nicht verschwunden, und es ist wichtig, solche Fälle in Zukunft zu vermeiden.
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