Kallas: Russland gewinnt mehr am Verhandlungstisch als auf dem Schlachtfeld.

Kallas: Russland gewinnt mehr am Verhandlungstisch als auf dem Schlachtfeld
Kallas: Russland gewinnt mehr am Verhandlungstisch als auf dem Schlachtfeld

Klares Statement auf der Münchner Sicherheitskonferenz

Nach Angaben von UATV: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas eine deutliche Analyse der russischen Bedrohung geliefert. Ihr zentraler Vorwurf: Russland erziele durch Verhandlungen größere Gewinne, als ihm auf dem Schlachtfeld gelungen sei. Trotz über einer Million eigener Verluste habe Russland die Frontlinie von 2014 durchbrochen – ein alarmierendes Zeichen für die internationale Sicherheitslage.

Treffen mit dem ukrainischen Außenminister

Am 20. Februar traf Kallas mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba zusammen. Dabei bekräftigte sie die Entschlossenheit der EU, Russland für die verursachten Schäden haftbar zu machen.

'Maximalistische Forderungen Russlands können keine minimalistischen Antworten erhalten,' betonte sie.
Weiter stellte sie klar:
'Wenn Russland der Ukraine Schaden zufügt, muss es dafür bezahlen.'

Kallas schloss jegliche Straffreiheit für Kriegsverbrechen kategorisch aus. Die strafrechtliche Verfolgung der Täter sei nicht verhandelbar. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Rückführung der verschleppten ukrainischen Kinder, die sie als zentralen Punkt der Wiedergutmachung nannte. Diese Positionen unterstreichen die geschlossene Haltung der Europäischen Union gegenüber der russischen Aggression und ihre bedingungslose Unterstützung für die Ukraine.

Der Auftritt von Kaja Kallas in München und das Gespräch mit Außenminister Kuleba markieren eine klare europäische Linie. Die Betonung von Rechenschaft, Gerechtigkeit und der Rückführung der Kinder zeigt, dass für die EU ein echter Frieden mehr bedeutet als nur ein Waffenstillstand. Diese Grundsätze werden künftig die europäische Diplomatie und Sanktionspolitik gegenüber Russland prägen sowie die internationale Unterstützung für die Ukraine in ihrem Kampf um Souveränität untermauern.


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