Neue Steuern auf kleine Pakete und digitale Plattformen: Das plant die ukrainische Regierung.

Neue Steuern auf kleine Pakete und digitale Plattformen: Das plant die ukrainische Regierung
Neue Steuern auf kleine Pakete und digitale Plattformen: Das plant die ukrainische Regierung

Geplante Anpassungen der ukrainischen Abgabenordnung

Nach Angaben von Novyny.live: Das ukrainische Kabinett arbeitet an einem Gesetzespaket zur Reform der Abgabenordnung. Ziel sind neue Regelungen für die Besteuerung von Kleinsendungen und digitalen Diensten. Der Entwurf soll dem Parlament vorgelegt werden. Finanzminister Serhij Martschenko stellte die Pläne am 27. März während der Fragestunde an die Regierung vor.

Steuervorschläge im Detail

Nach den Vorstellungen der Regierung sollen Nutzer digitaler Plattformen künftig 5 Prozent Einkommensteuer sowie bis zum Ende des Kriegsrechts 5 Prozent Militärsteuer zahlen. Martschenko erklärte dazu wörtlich:

„Im Kern geht es um die Besteuerung digitaler Plattformen, die Verlängerung der Militärsteuer sowie die Frage der Besteuerung kleiner Pakete und die Lösung für Kleinunternehmer.“ – Serhij Martschenko

Vorgesehen ist die Einführung eines speziellen Steuerregimes für digitale Plattformen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Hinzu kommt, dass der Ukraine 3,3 Milliarden Dollar von der Weltbank entgangen sind – ein Grund, warum die Regierung nun neue Einnahmequellen erschließen muss.

Die geplanten Steueränderungen könnten die digitale Wirtschaft in der Ukraine stärken und dem Staatshaushalt in finanziell schwierigen Zeiten zusätzliche Mittel bringen. Die Anpassung der Steuerpolitik für kleine Pakete und Online-Plattformen trägt den aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten und Marktbedürfnissen Rechnung.


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