Acht Jahre Haft drohen: Marokkos Fußball-Kapitän Hakimi muss sich vor Gericht verantworten.
Der Fall Achraf Hakimi: Gerichtstermin nach der WM
Nach Angaben von Novyny.live: Nach der Weltmeisterschaft 2026 muss sich der marokkanische Nationalmannschaftskapitän Achraf Hakimi vor einem Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, eine junge Frau vergewaltigt zu haben. Die Verhandlung ist für Mitte Juli angesetzt. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, drohen dem Fußballprofi bis zu acht Jahre Haft. Die Anzeige wurde bereits 2023 von seiner damaligen Partnerin erstattet.
Hakimi wurde zwischenzeitlich festgenommen, kam aber später wieder auf freien Fuß. Das Verfahren selbst wird erst nach dem Turnier im Jahr 2026 fortgesetzt. Ein wichtiger Zeuge in diesem Prozess wird der französische Starstürmer Kylian Mbappé sein, der in dem Fall aussagen soll. Dies unterstreicht die internationale Dimension des Verfahrens.
Ein Thema, das den Sport erschüttert
Der Fall reiht sich in eine Reihe von ähnlichen Vorfällen im Profisport ein. Besonders erinnert wird dabei an den Brasilianer Dani Alves, der ebenfalls wegen eines Sexualdelikts verurteilt wurde. Die Anschuldigungen gegen Hakimi sorgen daher nicht nur in Marokko, sondern weltweit für Diskussionen.
Sexualstraftaten im Sport rücken zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Sie verdeutlichen, wie wichtig Sicherheit und Verantwortung in diesem Umfeld sind. Die Aussagen von prominenten Zeugen wie Kylian Mbappé könnten den Ausgang des Verfahrens maßgeblich beeinflussen. Unabhängig vom Urteil wird dieser Fall weitreichende Folgen haben – sowohl für die Karriere von Hakimi als auch für das Ansehen des gesamten Fußballsports.
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