Kellogg äußerte sich zu den Friedensverhandlungen und dem Wunsch von Trump, aus dem Prozess auszutreten.
Die zweite Runde der Verhandlungen in Istanbul ist für den 2. Juni geplant
Der Sondergesandte des amerikanischen Präsidenten, Keith Kellogg, teilte mit, dass an dem Treffen die Berater für nationale Sicherheit aus den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien teilnehmen werden. Die Hauptthemen der Diskussion werden die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und die Kontrolle über bestimmte Gebiete sein.
«Wenn wir nächste Woche in Istanbul sind, werden wir uns setzen und sprechen: Wie sieht das aus, was sind Ihre Gefühle? Bei uns werden die anwesend sein, die wir 'E3' nennen - das sind die Sicherheitsberater aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Wir waren in London, wo sie uns in gewissem Maße geholfen haben, eine Liste von Anforderungen für die Ukraine zu formulieren», bemerkte Kellogg.
Kellogg äußerte auch Bedenken hinsichtlich der möglichen Reaktion von Präsident Trump auf die Verzögerung des Prozesses. Er betonte die Wichtigkeit der Verhandlungen, selbst in Abwesenheit eines russischen Memorandums, und hob hervor, dass dies nicht nur ein Problem der Ukraine, sondern ein globales Problem sei.
«Wenn Trump das Gefühl hat, dass er ausgenutzt wird und es in den Verhandlungen keine Perspektive gibt - wird er sagen: 'Wir sind fertig. Europa, das ist eure Sache. Kümmert euch selbst darum'. Und das ist meine größte Sorge. Denn es geht nicht nur um die Ukraine - es ist ein globales Problem», merkte Kellogg an.
Im Kontext der NATO-Erweiterung erkennt er die Besorgnis Russlands als gerechtfertigt an und fordert eine umfassende Diskussion über dieses Thema. Die zweite Runde der Verhandlungen ist ein wichtiger Schritt zur Lösung des Konflikts und könnte weitreichende Folgen für die Sicherheit in der Region und in der Welt insgesamt haben.
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