Kiew erwartet 20-stündige Stromausfälle: Wann beginnen die Einschränkungen.
Nach Angaben von ТСН: Kiew könnte schon bald vor einer schwierigen Situation mit Stromausfällen stehen. Dies wird geschehen, wenn die Temperatur auf -5 bis -10° fällt.
Der Leiter des Verbands der Verbraucherschutz der kommunalen Dienste, Oleg Popenko, wies darauf hin, dass in der Hauptstadt in den nächsten Wochen Stromausfälle von 20-22 Stunden pro Tag möglich sind, wenn sich die Energiesituation nicht stabilisiert.
„Die Realität in Kiew wird sein, dass bei den angekündigten Frosttemperaturen von -5 bis -10 Grad, die uns in ein oder zwei Wochen erwarten, Kiew 20-22 Stunden ohne Strom sein wird“, warnt Popenko.
Der Experte fügte hinzu, dass die Kapazität der Umspannwerke in Kiew minimal ist. Die interne Stromerzeugung der Region deckt nur 20-25% des Bedarfs, während der Mangel an Strom etwa 70% beträgt.
Popenko bemerkte auch, dass im Falle neuer Angriffe „wir mit diesen 20-25% auskommen werden“.
„Aber bei -10° werden diese 20-25% auf 10% sinken“, erklärte der Experte.
Er betonte, dass es derzeit keine Möglichkeit gibt, Strom auf andere Weise nach Kiew zu leiten, und die Lieferung neuer Transformatoren zwischen sechs Monaten und einem Jahr dauern kann. Popenko nannte die Situation, die in der Hauptstadt entstehen könnte, „hart“.
Früher erklärte der erste stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses der Werchowna Rada für Energiefragen und kommunale Dienste, Oleksii Kucherennko, dass Kiew mit 15-stündigen Stromausfällen rechnen muss, da der Stromunfalls aufgrund russischer Angriffe in einem Umspannwerk in der Nähe von Kiew beschädigt wurde, was die zusätzliche Leistung für die Hauptstadt erschwert. Derzeit hängt Kiew von zwei Kernkraftwerken ab – dem Riwne und dem Chmelnytskyi.
Die Situation mit der Stromversorgung in Kiew könnte, wie die Experten anmerken, in den kommenden Wochen erheblich schlechter werden. Die Stadt bleibt aufgrund der Instabilität der Energieinfrastruktur, die nicht nur durch Fröste, sondern auch durch die Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen verursacht wird, anfällig. Es ist wichtig, auf mögliche Stromausfälle vorbereitet zu sein und entsprechende Maßnahmen zum Energiesparen in Haushalten und Unternehmen zu ergreifen. Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, wie Kiew mit dieser Krise umgeht.
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